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Tackleberry - Call Me Green - LP/CD (zeit015)
Hartboiled
Das kleine, feine Label Zeitstrafe ist in letzter Zeit immer wieder mal durch ein paar sehr nette Releases aufgefallen, so auch diesmal. Tackleberry aus Kiel liefern hardcore/punk der alten Schule und machen Ihre Sache ziemlich gut. Die 11 Songs sind angepisst und wirken trotzdem super sympathisch, da auf alle sich anbietenden Plattitüden mehr oder weniger verzichtet wird. Ich würde mehr schreiben, aber mehr bleibt nicht zu sagen. Super hardcore Scheibe, ohne Bollo Gehabe. Uneingeschränkt zu empfehlen, wenn noch nicht genug hardcore/punk Scheiben im Schrank stehen und schön für den jetzt schon aufsteigenden Frühling. Marcia.
www.hartboiled.de
Break Away Fanzine # 3
This is the first full-length of this very hard working and touring band from Germany. Tackleberry brings you Old-School Hardcore as it should be, fast, rough but with catchy melodic guitar sound and without boring "2-step" parts, however, their music is danceable as well. The CD is sadly over in 25 minutes but after that you should go and watch this band live. Did you have ever seen some bands telling you that hardcore should not only be political, hardcore is politically? Tackleberry is one of those bands which prefers to write political lyrics and you should definitely get into it. Jürgen.
www.myspace.com/breakawayzine
Visions # 180
Damit Hardcore wieder mehr Punk wird, oder wie fünf Kieler Jungs sich aufmachten, die Welt zu retten. Nachdem uns das Label Zeitstrafe die vergangenen Jahre über mit Bands wie Escapado, Lt. Mosh oder Antitainment beglückt hat, folgt nun ein weiteres Highlight - Tackleberry. Auf ihrem ersten Album "Call Me Green" zelebrieren die Kieler den HC-Punk alter Schule und erinnern dabei mehr als einmal an alte Helden aus den 90ern wie Section 8 oder Seperation. Beizeiten auch an neue wie Another Breath. Sozialkritische Texte, mitreißende Breaks mit hymnischen Singalongs und überwiegend rasend schnell - so treten Tackleberry an, um den leblosen modernen Hardcore-Klonen mal wieder etwas mehr Leben und Bedeutung einzuhauchen. Gegen Gang-Mentalität und Goldkettchen - immer getreu dem Motto "Making HC-Punk a threat again!" Abgerundet wird diese Hardcore-Frischzellenkur durch ein liebevolles und sehr schönes Artwork von Benjamin Kleemann, der auch schon das Artwork für das letzte Escapado-Album gemacht hat. 8 Alex Solke
www.visions.de
Bizarre Radio
Keine Diskussion: Das Kieler Indielabel "Zeitstrafe" hat in den letzten Jahren in fast schon beängstigender Regelmäßigkeit die Sahnestücke des deutschen Punk-/Hardcore-Sektors veröffentlicht. Escapado sind genauso zu nennen wie Antitainment, Matula, die zwischenzeitlich leider aufgelösten Kurhaus - und jetzt eben Tackleberry. Ob die Namensgebung nun wirklich auf den sympathisch-cholerischen "Police Academy"-Cop mit der Bazooka zurückzuführen ist sei dahingestellt, Analogien in Sachen Brachialität sind jedenfalls reichlich vorhanden. "Call Me Green" ist das erste Full-Length-Album der Band (wenn man es bei einer Spielzeit von 22 Minuten so nennen will), zwischen der Bandgründung Ende 2004 und dessen Veröffentlichung lagen an die 250 Shows. Um es vorweg zu nehmen: An die überragenden Konzerte der Band kommt die Platte bei weitem nicht ran, was aber weder verwundert noch enttäuscht. Der Sound ist druckvoll, die Songs schnell und die Texte extrem angepisst, man kann das Herzblut förmlich schmecken. Andere Bands beginnen ihr Album mit zwei geilen Brechern um dann schnell abzuflachen, bei Tackleberry hat man nach "Get The Party Started (Without Me)" und dem Sing-A-Long-Refrain in "Me And The Pistkit" schon Mühe, nicht aus der Puste zu geraten - und dann wird weitergeknüppelt. Abwechslungsreich ist das alles nur bedingt, aber verdammt gut. Eingestreute Punk-Fragmente wie in "Brainwashing Agent", kompromissloses Geballer wie in "Sir Yes Sir", das kratzige Organ von Sänger Hannes und ein tolles Artwork tun ihr übriges, um "Call Me Green" zu einem höchst überdurchschnittlichen HC-Album zu machen... Und somit den Label-internen Durchschnitt zu halten. Trotzdem sollte man sich besser ein Konzert ansehen, was auch kein großes Problem sein dürfte - Tackleberry haben ein derartiges Livepensum, dass man in der Regel nur einen Blick in den Veranstaltungskalender des nächtgelegenen JUZ werfen muss um ihren Namen dort zu finden. Die Entscheidung über den Kauf des Albums wird dann im verschwitzten Moshpit auch schnell fallen. 11/15 Benedikt Ernst
www.bizarre-radio.de
Waste Of Mind Ezine
Renke von Zeitstrafe hat ja schon in der Vergangenheit ein derart gutes Händchen bewiesen, dass man bei neuen Veröffentlichungen eigentlich nicht mehr skeptisch sein muss. So auch bei Tackleberry. Die Kieler sind zwar schon eine Weile unterwegs, haben aber gerade erst mit "Call Me Green" ihr Debüt veröffentlicht, bei dem wohl zwei Eckpunkte reichen um zu wissen, worum es geht. Es handelt sich um Hardcore-Punk und den Jungs genügen 22 Minuten für 11 Songs. Natürlich sollte man da gar nicht erst erwarten, dass jemand das Rad neu erfindet. Was aber viel wichtiger ist: Tacklberry leben das, was sie spielen, spürbar. Rotzig und mit viel Energie geht es da zur Sache, wobei die Aggressivität größtenteils von Sänger Hannes ausgeht - der mit seiner Stimme gleichzeitig das Erkennungsmerkmal ist. Und so kracht auch schon als zweiter Track mit "Me & The Piskit" ein echt angepisster und doch melodischer Wirbelsturm ins Haus, der noch dazu deutlich macht, worum es geht: "Rules don't define possibilites". Kritisch und positiv in den Texten; laut, schnell und wütend musikalisch - was will man mehr? Also auf und mitsingen! Julius Stiebert 7,5/10
www.wasteofmind.de
Music-Scan
Zeitstrafe beweist auch mit seiner neuesten Veröffentlichung ein gutes Gespür für gute Bands. Abermals erscheint auf dem Kieler Label eine richtig gute Platte im Spannungsfeld von Hardcore, Punk und Emo/Screamo. Tackleberry stammen aus derselben Stadt wie ihr Label und gehen musikalisch keine Kompromisse ein. Melodisches Tempo und eine ausgeprägte Fuck Off-Attitüde müssen sich nicht ausschließen, wie „Call Me Green“ temporeich und spritzig unter Beweis stellt. Die Norddeutschen sind angepisst und wütend, doch gleichzeitig wollen sie auch Spaß haben und Party feiern. Das sind die beiden Pole, zwischen denen sich ihr Album entwickelt. Und eben so kennt man die Kieler von ihren Auftritten, die stets intensiv und energiegeladen sind. Angesichts der übersprudelnden und direkten Anlage von „Call Me Green“ kommt man gar nicht dazu, sich zu fragen, wie man das Gehörte nun eigentlich findet. Da die elf Songs stimmig und rund vorgetragen werden, lässt man sich schlichtweg mitreißen und findet Tackleberry gut. So einfach ist es, denn die Hooklines sind treffsicher. Allenfalls die Kürze der Debüt-Platte ist zu bemängeln, doch man kann ja auch Repeat drücken. Der old schooligen Anlage wird es allemal gerecht. Fans von Bands wie Comeback Kid, Highscore, Guns Up! oder Blacklisted sollten “Call Me Green” unbedingt antesten. 8/10 Arne
www.music-scan.de
Save The Day Ezine
Coole Sache, da lag doch letzte Woche die neue Debut Full Length der Kieler Band Tackleberry im Briefkasten, geile Sache, hätte ich mir sowieso zugelegt! Das ebenfalls aus Kiel stammende Label Zeitstrafe hat die CD als auch die LP rausgebracht und sollte dem ein oder anderen ein Name sein (Antitainment, Escapado, Kurhaus etc). Hab die Nordlichter schon 2 mal Live gesehen und sie sind mir schon beim ersten Mal positiv im Gedächtnis geblieben, müsste so 2006 gewesen sein. Also Live-Eindruck gut, doch was erwartet einen auf Platte? Den Titel “Call me green” übersetze ich jetzt mal mit “Nennt mich Anfänger”, was den selbstbetitelten ‘Power Rangers of HC’ absolut nicht gerecht wird. 11 mal schneller, melodischer Hardcore-Punk mit jeder Menge Power und Energie und Passion dahinter. Als Einflüsse würd ich hier irgendwas zwischen Paint It Black, Kid Dynamite und Sachen wie bspw. No Trigger nennen, nur etwas angepisster und aggressiver als genannte Bands. Die Jungs schaffen es ziemlich gut, Angepisstheit und Positivity zu verbinden. Der Sound ist bei der Band auch nicht wirklich einfach zu beschreiben, da sie schon ihren eigenen Sound haben. Klingt jetzt sehr Klischeebeladen, ist aber so! Die Lyrics sind gut durchdacht, intelligent, kritisch und mit der nötigen Portion Humor und Ironie versehen, ohne lächerlich rüber zu kommen. Wem die Beschreibung zugesagt hat, sollte Tackleberry unbedingt mal live mitnehmen, die Jungs haben mittlerweile gut 250 Shows und sämtliche Touren auf dem Buckel, lohnt sich!! Und wer Descendents covert, hat eh schon gewonnen! Spielzeit bei 11 Songs - 22 Minuten, sauber!
www.savetheday.de
Poisonfree
Another typical Zeitstrafe release, with a promising 5-piece from Germanies North, and trying to kick your ass. Positioning them in classic, melodic hardcore which avoids really too too old school due to various modern additions to their sound, they will have your interest from the first tune, just because it sounds fresh with all these old ingredients. Thus, the overall mood balances very well between passionate, sometimes hymnic („me & the pistkit“) and often melodic hardcore on the one hand and a serious, pissed punk influence („sharks“) on the other. Both direction work well, and often both happen within one song, adding nice diversity to their sound. Especially the mid tempo, melodic rocking passages like in „brainwashing agent“ are very cool and sympathic. Furthermore, they fit well to various other bands from our North, creating some kind of a typical northcore vibe these days. The vocals are a bit two-sided. Although that hoarse, melodic screaming fits well to their sound, it may sound a bit thin from time to time, and sometimes even whiny. I know that this is how they should appear, but I sometimes thought that a more dense vocal performance may have improved their sound. Apart from that, you can have a lot of fun with that record, and for sure this is a band and sound that deserves being enjoyed live. Production and artwork round this up to be a recommendation.
www.poisonfree.com
Dosenmusik Ezine
Neues im Familiengeschäft. Tackleberry kommen aus Kiel und spielen eigenen Aussagen zur Folge "irgendwie ganz coolen Hardcore-Punk" und wie genau sie mit dieser Aussage ins Schwarze treffen, zeigt sich auf dem Debütalbum "Call Me Green". Denn auch wenn Tackleberry auf "Call Me Green" kein wirkliches musikalisches Neuland betreten (wie man es von anderen Bands bei dem kleinen aber feinen Label Zeitstrafe kennt), spielen sie eben doch irgendwie ganz coolen Hardcore-Punk.Aus Langeweile, Frustration und überschüssiger Energie im August 2004 gegründet kann die Band schon einige internationale Tourerfahrung vorweisen und genau so kratzig aber international klingt das Album. Hier gibt es keinen nach Deutschland klingenden Punk, sondern internationalen Hardcore-Punk, der durchaus Parallelen zu Größen des Genres wie alten ALben von Strike Anywhere oder Kid Dynamite zulassen. Entscheidend ist hier die spielfreudige Energie, die die Musiker zu ihrem Tun treibt. Ehrlich, hin und wieder recht humorvoll und persönlich weiß das Debütalbum zu überzeugen. Tackleberry beweisen damit, dass Labelmacher Renke ein Händchen für gelungene Musik hat. Dabei klingt nicht alles auf dem Label gleich - auch wenn sich alles irgendwie im Punk und Hardcore wiederfindet, haben alle Bands nicht immer viel miteinander zu tun. Der Zusammenhalt scheint trotzdem groß - Freunde muss man sein. Und so zeichnet sich für das Artwork von Tackleberrys "Call Me Green" Benni von der Band Lt. Mosh (auch bei Zeitstrafe) verantwortlich und eben dieser hat auch das Artwork für die letzte Scheibe von Escapado erstellt.
www.dosenmusik.de
Fuze Magazine # 8
Manche Lieder höre ich eigentlich nur, wenn ich total am Ende bin: „Concubine" und „Fault and fracture" von CONVERGE, „Chain wandering deeply" von ENVY, „Conflicting ideas" von TRAGEDY. Weil sie Boxsack, Taschentuch und Alkohol in einem sind und mir deshalb mehr bedeuten als die meisten anderen, die ich kenne. „Get the party started (without me)", der erste Song des Debütalbums von TACKLEBERRY, hat gute Chancen, in diesen erlesenen Kreis aufgenommen zu werden. „Get off my back, leave me alone / I brood til the break of dawn, switch off my brain with valium / I'm frozen to my fuckin bones", schreit die Band aus Kiel, und in manchen Momenten klingt ihr melodischer Hardcore-Punk fast so wütend und verzweifelt wie FROM ASHES RISE auf ihrer letzten Platte. Doch weil sie grün sein will, gibt es auf „Call Me Green" natürlich auch Hoffnung, vor allem in Form kampfeslustiger Background Vocals. Allein die Vorstellung, diese Lieder live zu hören und mitzusingen, lässt den nächsten Tag nicht mehr ganz so schlimm erscheinen. Bands wie TACKLEBERRY sind der Grund, warum Hardcore auch nach fast dreißig Jahren nichts von seiner Relevanz eingebüßt hat. Thomas Renz.
www.fuze-magazine.de
Ultra Toxico Ezine
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an die Kieler HC-Combo rangetastet habe. Doch im Laufe der Zeit wurde mir immer klarer warum diese Band eine stetig wachsende Anhängerschaft um sich vereint. Live auf der Bühne wie auch auf der mir vorliegenden Scheibe wissen die Nordlichter durch ihren verspielten, aber auch derb angepissten Sound zu überzeugen. Abgerundet wird das ganze noch durch die Stimme des Sängers, der bei jedem Song so klingt als ob er gleich explodiert oder wenigstens ein wenig wahnsinnig ist. Die 11 Lieder gehen alle recht sportlich nach vorne, sind aussagekräftig ("Family man, you're fired", "Choose your course and fuck yourselfe" usw…) und mit "Me & the pistkit" ist TACKLEBERRY ein Hit gelungen, der definitiv das Zeug zur absoluten Livegranate hat und sich nach einmaligen Hören nicht mehr aus den Gehörgängen vertreiben lässt. Von dieser Band werden wir noch viel, noch sehr viel zu hören bekommen-haltet eure ungewaschenen Ohren offen!!
www.ultra-toxico.de
Yellow Is The New Pink
There is a lot of moments at shows or while browsing through message boards that make me think hc/punk is fucking dead or at least plain bullshit. However there is still bands whose shows or records will always cheer me up again and give me back my deep and immortal love for this music, my belief that it really can be more than music. One of these bands is Tackleberry. I know some of the guys in the band for many, many years and I know the bands they played in before this one. They weren’t bad but something must have changed fundamentally in their heads when starting Tackleberry. From the start they were an explosion on stage and every single time I saw them they had improved extraordinarily. They put out a demo and two splits, underwent a couple of line up changes and played more shows in more countries in the past two years than my own former band played in their more than ten years of existence. Now they come around with their first real full length and what can I say: it’s a blast! Some might argue that it is just hardcore. Nothing new, nothing special. Well, maybe. But hardcore has never been about reinventing the wheel. It has always been about energy and speaking your mind, expressing yourself. At least that’s what it has always meant to me… Tackleberry got this energy and they got shitloads of it. From the first chord to the last they kick ass with the oversized shoes of circus clowns. They combine great singalongs and variability in tempo with simple but catchy songwriting and superb hidden harmonies in the guitars à la Raised Fist or Comeback Kid. Just lovely... What really impressed me was the lyrics that are far above the genre’s average. Without ever falling into the trap of preaching or whining they take a radical political stance and express a lot of personal feelings. “me and the pistkit” is best new hardcore song I’ve heard in months, a true classic to come, and the lyrics are like a manifesto. I hope nobody witnesses me fingerpointing in front of my laptop each time I play it... On a scale of one to ten I’d give it a twelve! Awesome to the max! [jan]
www.yellowisthenewpink.com
Purerock
“We don’t need moral anymore. There are other things we’re looking for. (…) Money changes everyone.” heißt es in Family Man, You’re Fired, dem letzten Song von Call Me Green. Dann ist das bemerkenswerte Debütalbum von Tackleberry aus Kiel schon wieder vorbei und hinterlässt einen staunend. Nur wenige Sekunden haben die Jungs gebraucht um das Hardcore-Herz zum Glühen zu bringen, nach etwas mehr als zwanzig Minuten ist ein gewaltiges Feuer entfacht. Also sofort wieder auf “Start“ drücken und ab in die nächste Runde. Call Me Green ist ein durchdachtes, heiseres Hardcorealbum geworden. Old School, Punkrock, Politic, Street, Melodic, New School - scheiß auf Stile. Tackleberry verarbeiten alles. Und noch wichtiger: sie können alles. Der Opener Get The Party Started (Without Me) hat so viele Breaks, dass mancher nach dem ersten Hören wohl nicht mehr wissen wird, ob er Männlein oder Weiblein ist. Die Geschwindigkeit in Songs wie Shark oder Sir Yes Sir überrollt einen, wie ein Güterzug und insgeheim zollt man dem Drummer Respekt, der es schafft sich bei diesem Tempo und den unzähligen Brüchen nicht zu vergaloppieren. Kurze Verschnaufpausen gewähren die Ausflüge in bewährte Punkrockparts, bevor dann wieder das Feuer losbricht. Dem vielseitigen Gitarrenbrett setzen das heisere Gebrüll des Sängers und die ständig präsenten Background-Shouts eine aggressive Krone auf. Immer mit einer gewissen Melodie in der Kehle gehen die politischen Lyrics von Sänger Hannes schnell ins Ohr und dürften auf den Shows der Band für permanent erhobene Fäuste und Zeigefinger sorgen. Einmal mehr gilt somit die goldene Regel, dass Zeitstrafe anscheinend nichts falsch machen können. Tackleberry brauchen sich jedenfalls nicht hinter Bands wie Comeback Kid oder The Hope Conspiracy zu verstecken. Mit dem Unterschied, dass hier wohl noch mehr die Leidenschaft für die Musik und die Liebe zum Hardcore zu spüren sind. Christian.
www.purerock.de
Get Addicted
„Call Me Green“ wird Tackleberry nicht zu Weltruhm verhelfen, die bandeigene Spritgeldschatulle weiter das ein oder andere Mal in den Dispobereich rutschen und Zeitstrafe-Labelchefle Renke sich vom Erlös keine schniekes Häuschen mit Meerblick leisten können. They don´t fucking care! Zurecht! Not for the money, just for the show! Auf der Sympathie-Skala schafft es der Volle-Länge-Erstling in Mount Everest-Sphären. Es gibt ohne Frage ausgefeiltere und abwechslungsreichere Songstrukturen, aber verdammt, „Call Me Green“ ist ein HC-Album der alten Schule. Elf Klatschen in 22 Minuten. Da bleibt keine Zeit für vertrackte Gitarrensoli, jedoch Platz genug für WOHOH-Singalongs zum lieb haben. Arsch hoch zum nächsten Tackleberry-Tourstopp, Finger in die Höhe und „Call Me Green“ für heimische Putzsessions sichern. Beim Fensterscheibensäubern ist aufgrund erhöhtem Mitwipppotenzial allerdings Vorsicht geboten. Kippgefahr! Ach scheiß doch auf den Durchblick.
www.getaddicted.org
Allschools Ezine
Die Kieler Jungs von TACKLEBERRY haben die weite Welt für sich entdeckt. Nach ihrer Gründung im Jahr 2004 und dem regulären Werdegang einer Band, die aus Spaß an der Freude musiziert, drehte man im vergangenen Jahr so richtig auf und tourte ausgiebig durch die Heimat sowie Frankreich, Italien, England und einen Großteil der östlich liegenden Nachbarregionen. Zwischendurch spielte man im August den ersten Longplayer namens "Call Me Green" ein, der nun über das kleinen Qualitätslabel Zeitstrafe in die Welt entlassen wird. Live, wie auch auf Platte überzeugen die Jungs von TACKLEBERRY durch ihren energetischen und vom Punk beeinflussten Oldschool Hardcore, der sich vor allem durch den stets hörbaren Enthusiasmus der einzelnen Bandmitglieder auszeichnet. 11 Songs und 22 Minuten entsprechen dem erwarteten Umfang eines Genrerelease und könnten glatt in einer ausgedehnten Werbeunterbrechung zur Erhellung des eigenen Gemütes konsumiert werden. Auf gutem Niveau punkten TACKLEBERRY insbesondere durch die angepissten Vocals und empfehlen sich nicht zuletzt wegen der gesammelten Sympathiepunkte für einen Showbesuch bei nächster Gelegenheit. Torben.
www.allschools.de
Pitfire
Tackleberry sollen ja richtig unangenehme Gesellen sein, hört man so munkeln. Etwas zu partylustig und nervig. Das kommt wohl irgendwie daher, dass sie für eine recht junge Band schon ziemlich viele Shows gespielt haben. Dafür haben sie sich Zeit gelassen, bis sie ein Album veröffentlichten. Zwei Splits waren bis jetzt das einzig zählbare. Nun steht aber "Call Me Green" auf dem sehr geschmackssicheren Zeitstrafe-Label (u.a. Antitainment, Kurhaus, Escapado) am Start. Man wird schon von Anfang an nicht enttäuscht, wenn man melodischen Alte-Schule-Hardcore erwartet. Sehr temporeich und laut geht es gleich los, die krachigen Rotzriffs werden immer wieder von feinen melodischen Untertönen unterwandert. So auf Anhieb klingt das stark nach Kid Dynamite gemischt mit Comeback Kid. Lecker also. Die Schreistimme ist recht ausgefallen hoch und schrill, dazu kommt auch noch manchmal eine zweite, die sogar noch kaputter ist. Teilweise sind sie gar so kreuzfalsch, dass es einen nervt, was aber auch an der groben Aufnahme liegen mag. Das schepprige Schlagzeug und der treibende Bass legen ein erfreuliches Tempo vor und in 22 Minuten ist die Sache gegessen. Dann werden aber sicher viele einfach noch einmal auf den Startknopf drücken, denn die Hits der Platte vermögen es, sich ganz weit ins Ohr des Hörers zu fressen. Besonders das herrlich-grölige "Me and the piskit" mit seinen dicken "ooooo-oooohs" und das kurze, mit dicksten Crewshouts punktende, "Sharks" gehen einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Gut natürlich, diese Hits, aber die anderen Songs stehen diesen nur in ganz wenigem nach. So gut die Songs sein mögen, sind sie teilweise doch ein wenig zu schludrig gespielt, zu oft werden zum Beispiel die Tempiwechsel verhauen oder die passablen Texte in einem recht deutsch-klingendem Englisch gesungen. Klar ist das Punk und muss irgendwie so sein, aber man kann auch alles übertreiben. Dafür erfreut die schön rohe und rockige Produktion, die bestens ins Gesamtbild passt. Aber nichts desto trotz ist das eine tolle Hardcore-Platte, alles ist da was da sein muss: Tempo, catchy Melodien, Hits und "Partyspass". Wem solche Geschichten passen, wird hier nicht enttäuscht werden... 9/12 Reto.
www.pitfire.net
Whiskey Soda Magazine
Tackleberry bringen ihren ersten Longplayer heraus. Es hat schon eine Weile gedauert bis die Musiker aus Kiel ihr erstes Album "Call me green" aufnehmen konnten. Was kein Wunder ist, bei der Menge an Touren, die die Band spielt. So führten diese die Band unter anderem durch Osteuropa, wo Tackleberry die russische Hardcoreband "Cut´n Run" kennen gelernt haben und mit ihnen ihre erste Split Ep veröffentlichten. Dabei scheinen Tackleberry auf dem ersten Blick wie eine x- beliebige Hardcoreband. Beim genaueren Hinsehen offenbart sich jedoch ein melodischer Hardcoresound, der mit viel Energie wiedergeben werden kann. Dazu die leicht heiser klingende Stimme von Sänger Johannes und ein Refrain der mit vielen Shoutparts unterlegt ist und sich zum Mitgrölen eignet. Das kann auch recht nützlich sein, da Tackleberry, wie oben schon erwähnt, eine Band ist, die auf der Bühne viel Spaß am Musizieren haben und gern das Publikum teilhaben lassen. Natürlich werden die Texte der Band nicht außer Acht gelassen. Die auf Englisch wiedergegebenen Songs behandeln unter anderem System- und Kapitalismuskritik. Zum Beispiel beim Song "Family man, you´re fired" geht es in die Vollen: "Big deal! Do you wanna share in? Watcha gonna do? Profit! What´s the point? Sell your own Grandma." Tackleberry, das ist gute Musik verteilt auf 22 Minuten und wem das zu kurz ist, der sollte sich live von der Band überzeugen, denn er wird seinen Spaß haben.
www.whiskey-soda.de
Triggerfish
Die Siegesserie reisst nicht ab. Die letzten Veröffentlichungen auf Zeitstrafe waren durchweg gut bis sehr gut. Labelmacher Renke veröffentlicht konsequent nur Platten seiner Freunde und hat dabei ein verdammt gutes Händchen. Musikalische Abwechslung wird zudem groß geschrieben. ESCAPADO, ANTITAINMENT, MATULA oder LT. MOSH beackern zwar alles das weite Feld des Punk und Hardcore, jedoch klingt keine Band wie die andere. Eines haben diese aber gemeinsam: die Ehrlichkeit und Intensität der Musik ist immer spürbar. Außerdem in schöner Regelmäßigkeit mit Szenen Dogmen gebrochen. Gleiches gilt für die Kieler Jungs von TACKLEBERRY, die nun mit "Call Me Green" ihr Full Length Debüt raushauen. Elf Hardcore Punk Smasher in gut 22 Minuten. Kurz, schnell, rotzig, angepisst und trotzdem melodisch und positiv. KID DYNAMITE, LIFETIME oder alte STRIKE ANYWHERE kommen einem da natürlich sofort in den Sinn. Innovativ ist das zwar nur bedingt, aber lieber alte Schule als überhaupt keine Bildung. Die schnörkellose Scheibe macht Spaß und vermittelt einen guten Eindruck der Energie, die TACKLEBERRY auf ihren zahlreichen Liveshows entfachen. Sing along! Übrigens hat Benni von LT. MOSH nach seiner Arbeit am ESCAPADO Artwork hier wieder ein schönes Layout im cut and paste Stil fabriziert. Daran merkt man auch, wie sehr das Zeitstrafe Umfeld zusammenhängt und -hält. Family business, quasi. Dominik Singer.
www.triggerfish.de
Helldriver Magazine
Tackleberry waren seit ihrer Gründung 2004 sehr fleißig und aktiv im Underground. Seitdem hat die Band immerhin gut 240 Konzerte absolviert. Nach zwei Split Veröffentlichungen legen die Jungs jetzt ihr erstes volles Album vor. Die Platte enthält 11 Songs turbulentem Hardcore mit deutlicher Punk Schlagseite. Die Band bewegt sich abseits aller Metal Einflüsse oder Tough-Guy Klischees. Erfrischend selbstbewusst zeigt die Band gängigen Szenewächtern den Mittelfinger. Musikalisch ist alles im grünen Bereich. Die Songs sind kurz und knackig gehalten. Die Band beschränkt sich auf das wesentliche. Simple Riffs, nette Melodien, wütende Vocals und vor allem reichlich Energie zeichnet das Album aus. Große Innovationen gibt es zwar genauso wenig zu hören wie offensichtliche Hits, darauf hat es die Band aber wohl auch gar nicht abgesehen. Die Jungs haben Spaß am Spielen und tun dies mit Charme und Engagement. Das macht das Album sehr sympathisch. Über die technisch nicht einwandfreie Leistung kann man daher auch hinwegsehen. Das Album hinterlässt am Ende der knappen Laufzeit ein wohlwollendes Lächeln. (rg)
www.helldriver-magazine.de
Listen-To-It-Fanzine
Die 5 Nordlichter von TACKLEBERRY aus Kiel haben es vollbracht und ihr erstes Full Length Debut Album “CALL ME GREEN” mit der Hilfe von Zeitstrafe Records veröffentlicht. Auf dem Silberling haben sich 11 Songs breit gemacht, die einen 22 Minuten lang durchs Wohnzimmer zappeln lassen. Mit Leidenschaft und schön angepisst wird Song für Song aus den Boxen gefeuert und dabei auch mal gerne ein Singalong Part rausgehauen. Durch Bands wie TACKELBERREY wird der Hardcore/Punk Spirit am Leben gehalten und trägt vielleicht noch Früchte. Man muss keine Angst vor Bollo Attacken haben, wenn man sich die Scheibe reinzieht. Es wird schlicht und ergreifend schneller melodischer Hardcore/Punk zum Besten gegeben, der zwar nichts besonders neues darbietet, aber doch durch seine Power und die positive Energie, die unaufhaltsam versprüht wird, ordentlich Spaß macht. Ohne Umwege einzuschlagen, marschieren die Kieler Burschen straight to the front. Man hört den Songs an, das sie schon unzählige Male live rausgehauen wurden. Hier sitzt einfach alles am rechten Platz und wird zudem noch mit Feuer ohne Ende raus geblasen. Wenn man auf COMEBACK KID, CHAMPION, STRIKE ANYWHERE und AMERICAN NIGHTMARE abfährt, dann sollte man sich nach dem Hauptgang auch mal eine Portion TACKLEBERRY als Nachtisch gönnen.
www.listen-to-it.de
Ox Fanzine # 76
In allerletzter Minute noch im OX-Lager eingetroffen: Die neue Scheibe von TACKLEBERRY, ich nenne sie mal ganz unbescheiden aber zutreffend: Kiels Finest! Nachdem ich mal mit meiner Kapelle einem der energiegeladenen Gigs von TACKLEBERRY beiwohnen durfte, bin ich bekennender Fan von den Jungs, die absolut mitreißenden Oldschool-Hardcore amerikanischer Prägung spielen, ohne aber irgendwo abzukupfern. Mit Oldschool-Hardcore meine ich hier definitiv kein Machospacken Metalgeballer, sondern wirklich die Zeit in den Achtzigern als Metal noch verpönt war und Hardcore der Inbegriff von Energie war. So sind die11 Songs dann auch schnell, melodiös und auf den Punkt gespielt. Die Texte von Frontmann und Sympathieträger Hannes triefen mal wieder vor Ironie und Augenzwinkern, aber ich bin sicher, die Band meint es ernst. Schön zu sehen, dass die Meierei zu Kiel bei der Releaseparty voll bis unters Dach war, kaum einer anderen Band gönne ich es mehr. TACKLEBERRY sind die Tage auf Tour, also geht hin und habt mit dieser großartigen Liveband Spaß. (10) Dr. Oliver Fröhlich
www.ox-fanzine.de