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| Trip Fontaine - Dinosaurs in Rocketships - LP (zeit016) |  |
| Visions # 180 | | So muss es wahrscheinlich klingen, wenn sich Dischords Postcore in harmonischen Indierock verliebt. Anspruchsvoll, abgeklärt, verblüffend. Und so etwas kommt dann aus Deutschland! Solche Bands können gar nicht hoch genug gelobt werden. Bands, die nicht immer alles mit Gesang zupflastern, jeden Akkord mit Silben voll schmieren, den Songs die Nuancen klauen, weil sie alles mit ach so bedeutungsvollen Texten zumüllen. Wenn man dann noch - wie im Falle Trip Fontaines - den diversen Gesangsstimmen ihre deutsche Heimat nicht anhört, darf man die Sektflöte anerkennend heben. Trip Fontaine sind eben nicht die überambitionierte Kopisten-Kapelle von nebenan, die ihre Songs aus den Abfällen amerikanischer Populär-Rocker speist. Trip Fontaine können zur Abwechslung mal wirklich was. Sie lassen beispielsweise einfach ein Instrumental in normaler Songlänge einfließen ("Cachacha") und später mit "Vicemagazinegestalt" gleich noch mal. Musikalisches Können steht bei Trio Fontaine eben im Vordergrund. Aber nein, nicht auf elitäre, angeberische, sondern auf atemberaubende, staunenmachende Weise. Als würden Biffy Clyro und Portugal The Man Songs der Blood Brothers covern, die von The Robocop Kraus unter Einfluss Brian Wilsons und der frühen The Notwist geschrieben wurden. Wer sich das vorstellen kann, der ist eingeladen, "Dinosaurs In Rocketships" auf seinem erstaunlichen Weg in einen glitzernden, bunten Musik-Kosmos zu begleiten. Immer anders, immer neu. Gerne auch mal spröde. Doch um die Ecke wartet immer wieder die Rettung in Form jauchzender Melodien, rockiger Ausbrüche und guter Einfälle. Was die fünf Hessen umd Mastermind Klaus Johann Ludwig Herrmann zu so einem gekonnten Potpourri treibt, könnte ihr selbstverschuldetes Talent sein. Oder die Liebe zur Musik. Oder die freude am eigenen Schaffen, ohne selbstverliebt zu sein. Dann eher selbstironisch, siehe Songtitel wie eben "Vicemagazinegestalt" oder "Das Ende vom Zelt". War der Vorgänger "Lilith" streckenweise greifbarer, ist "Dinosaurs In Rocketships" das künstlerische Freispiel inklusive verirrter, verwirrter Trompeten, hedonistischer Hysterie, jazziger Gelassenheit und wunderbar facettenreichen Gesangs. Ziemlich weit entfernt ist die Platte jedenfalls von dem Sound, den Redfield normalerweise vertritt. Eine durchaus willkommene Abwechslung. Trip Fontaine haben ihre Hausaufgaben sorgfältig gemacht und sind trotzdem so cool wie der Collegerebell aus "The Virgin Suicides", nach dem sich die fünf benannt haben. Jan Schwarzkamp | | www.visions.de |  |  |  | | Triggerfish | | NextGen Dino-Riders. Es gibt Platte, die kann man schon anhand des Covers enttarnen und schubladisieren. Eine Slayer-Platte kann man zum Beispiel mit einem Blick aufs Cover sofort als Slayer-Platte identifizieren, ganz egal ob da jetzt Slayer draufsteht oder nicht. Ähnliches gilt für die Ästhetik von ganzen Genres, ob nun Emo oder Poppunk. Betrachtet man das Farbenwirrwarr der Trip Fontaine-Platte und setzt es in Verbindung zu dem Titel „Dinosaurs in Rocketships“, der auch als Reminiszenz an die trashige 80s Cartoon-Serie „Dino-Riders“ durchgeht, möchte man meinen, dass man es mit einer Krautrockplatte zu tun hat. Doch die Band aus Rodgau nahe Frankfurt, die sich nach einer Figur aus dem Roman „Die Selbstmord-Schwestern“ benannt hat, will doch nur spielen – und hat mit Krautrock absolut nichts im Sinn. Laut Waschzettel sind die Bandmitglieder Designstudenten. Das Artwork-Rätsel ist schon einmal gelöst. Betrachtet man nach dem Intro „The Howl“, das den Hörer noch in Sicherheit wiegen will, jedoch den Sound der Platte, kommt dann aber dennoch die selbe Frage auf wie bei vielen Krautrock-Platten: „Die sollen wirklich aus Deutschland sein?“ Eine berechtigte Frage, denn in jüngster Vergangenheit bemühte an deutschen Veröffentlichungen höchstens die Platte von Ghost Of Tom Joad eine ähnlich inflationäre Nutzung der Vorsilbe „Post“, das aber auch in einer völlig anderen Musikrichtung. Trip Fontaine sind da eher Brüder im Geiste Spartas – auf einem soliden (Post-)Harcore-Fundament wird mit Rock und Indie-Versatzstücken experimentiert, wie im besten Musikeralchemistenkeller – wobei Trip Fontaine ihr Gemisch, im Gegensatz zur den erwähnten Spartanern, noch mit einer gehörigen Portion Humor vermengen. Dabei können dann traumhaft schöne Songs wie „Failures Of Repute“ genauso herumkommen wie die Online-Single „The Shine On You Lazy Liaison“, die sich als tongewordene Achterbahnfahrt entpuppt. Wahnsinn? Das ist SPA... ääähm TRIP FONTAINE. Benedikt Heimann
| | www.triggerfish.de |  |  |  | | Plattentests.de | | Seit der widerborstigen "Lilith"-Platte ist eine ganze Weile vergangen. Und Trip Fontaine haben einen weiten Weg nach oben hinter sich. Man merkt das schon daran, dass für "Dinosaurs in rocketships" hörbar besseres Budget und Aufnahme-Equipment zur Verfügung standen. Beim Blick auf die Credits erblickt man da jetzt Namen wie: Weilheim. Mario Thaler. Was hingegen gleich geblieben ist, ist die Musik - so anders sie auch mal klingen mag. Die Noise-Ansätze, ähnlich bekannt von guten, alten Sometree-Hits, findet man auf "Dinosaurs in rocketships" so nicht mehr unbedingt. Aber Easy Listening geht trotzdem anders. Trip Fontaine wildern geschmackssicher in Postcore-Gefilden bester Schule - all die hibbeligen Dischord-Gitarren, Karate-Affinitäten und unanschmiegsamen Querschläger inklusive. Am Ende gerät die Platte zum Befreiungsschlag. Dabei hat man es hier mit einer Band zu tun, die gerade jetzt, nachdem ihr die Möglichkeit dazu gegeben wurde, ihre volle Bandbreite so richtig ausnutzt. Denn zwischen den wund getrommelten Tomtoms und den an den Saiten knotig gespielten Fingern, zwischen all den anderen Unzähmbarkeiten aus "Cachacha" und dem an belgische Indie-Größen erinnernde "Moon balloon", ist viel Klangraum. Den wissen die Hessen zu füllen. Egal, ob mit Quergespieltem, dem ungestümen "Astronaut" etwa, oder aber eher geradeaus - denn auch das gelingt ihnen gut. Man höre nur mal "Failures of repute", ein kleiner Popsong, der gerade durch Arbeit an kleinen Details (Beat, Arrangement, mehrstimmiger Gesangs) erst so richtig interessant wird. Wie überhaupt ihr Auge für Details: die komplett versoffenen Trompeten im letzten, unbetitelten Track, die genau getimten Breaks im wilden Beginn von "Echolalia" - da hat man nichts dem Zufall überlassen. Was übrigens gut so ist. "Dinosaurs in rocketships" ist unberechenbar. Mal unbequem, mal (vergleichsweise) anschmiegsam, aber eines eigentlich immer: zwei aufmerksame Ohren wert. Sven Cadario | | www.plattentests.de |  |  |  | | Uncle Sally's | | Musikmassakker, Stildilemma, Trip Fontaine. Wenn man hier anzusetzen versucht, taumelt man fast ohnmächtig ins Leere. „Dinosaurs In Rocketships“ erfordert keine bunten Leggins, keine Drogen, keine Meinung zu Franko-Kanadischen B-Movies und trotzdem ist es „scheißecool“. Hier fehlt weder Punk noch Schmerz, und trotzdem befindet sich das Dudenhofener Quintett unendlich weit von dem Wort Emo entfernt. Vielmehr wird hier mit Sounds und Postcore-Zitaten geflirtet; die Töne reichen vom leisen Klimpern eines Glases bis hin zum vollkommenen Lärm. Meist fließen die Songs dieser Platte dahin wie ein fröhlich glucksender Quell, mäandern durch musikalisches Neuland oder ferne Welten und werden gen Ende zum (mit-)reißenden Strom. Auf diesem Trip kann man hängen bleiben. Gina Kerscher | | www.sallys.net |  |  |  | | Handle Me Down | | Wenn man an „Lilith“ denkt – dem Erstling der fünfköpfigen Band aus Dudenhofen –, dann fällt schnell der Begriff „Post-Punk“ oder auch gern „Post-Hardcore“. „Dinsosaurs in Rocketships“ hat davon nicht mehr viel zu bieten. Zumindest wenn man solche Einflüsse an der Oberfläche sucht. TRIP FONTAINE haben sich für den Nachfolger einiges einfallen lassen, das verquere, nie zu steuernde ist aus ihrer Musik gewichen. Irgendwie zumindest, oder aber auch nicht. „Dinosaurs in Rocketships“ klingt halt nur anders als man es erwartet hätte. Die Wurzeln haben sich natürlich nicht verändert, nur geht die Band jetzt anders damit um. Indie-Rock ist zu hören, dazu kleine elektronische Spielereien, bei denen man woanders das Wort „Trash“ in den Mund genommen hätte. Hier wirkt dies allerdings alles homogen, bei aller Unberechenbarkeit. Dies liegt vielleicht auch an der deutlich klareren Produktion. „The Howl“ ist ein 70-sekündiges Intro, ohne Gesang, aber schon jetzt repräsentativ für das Album. Das wilde von „Lilith“ erwartet man dann spätestens mit „Astronaut“, doch die Überraschung ist groß, nichts davon hat der Song zu bieten. Viele Breaks, die Strukturen unruhig, aber nie hektisch. Einen riesigen Klangteppich gibt es mit „Rio, How Nice“. Noch ruhiger, noch weniger krawallig als der eigentliche Opener. Mit „Cachacha“ feiert und zelebriert sich die Band selbst. Auf rein instrumentaler Ebene. Überhaupt besteht „Dinsosaurs in Rocketships“ zu einem großen Teil aus instrumentalen Passagen. Der Gesang ist meist klar, nur selten geht es mal härter zu. Wozu die üblichen Schubladen aufmachen, wenn man sich seine eigene kreieren kann? Ein Stück wie „Shine on you lazy Liason“ dagegen hätte man fast erwarten können. Doch selbst hier entgleiten ihnen die Stimmungen nicht ins uferlose. Dieser Song trägt vielleicht am ehesten die Handschrift des „Post-Hardcore“. Mit ihrem neuen Album überraschen TRIP FONTAINE, aber dies ausschließlich in positiver Hinsicht. Ein ambitioniertes und stets begeisterndes Werk, da hier die Grenzen zwischen den Genres noch mehr als beim Debüt verschwimmen und allein schon so viel Mut belohnt werden sollte. | | www.handlemedown.de |  |  |  | | Blueprint Fanzine | | Wir haben es ja schon immer geahnt und nicht zu Unrecht behauptet, dass es sich bei TRIP FONTAINE um eine ganz, ganz große Band mit ungeheurem Potential handelt. Musikalisch bitte irgendwo unter "Post-" einordnen, da die fünf Neu-Berliner in keinem einzigen Moment zögern, alle möglichen Stile durcheinander zu mixen, sind sie inzwischen auch bei den großen Indie-Gazetten unter den Alben des Monats gelandet, und das sicherlich nicht nur, weil sie in den Uphon Studios zu Weilheim bei niemand geringerem als Mario Thaler (THE NOTWIST, SLUT, …) aufgenommen haben und sich in New York von Ue Nastasi (GYM CLASS HEROES, PANIC! AT THE DISCO, …) mastern ließen. Auch wenn sich solche Namen natürlich gut lesen, sind letztlich doch immer noch die fünf Jungs von TRIP FONTAINE für das wahrlich allumfassende, gar wahnwitzige Sammelsurium an Songs verantwortlich, das auf "Dinosaurs in rocketship" festgehalten wurde. Und da lassen sich neben viel technisch versiertem und gleichzeitig kickendem Krach à la Q AND NOT U und BLOOD BROTHERS auch eine Menge Einflüsse von völlig Szene-untypischen Bands wie dEUS ("Failures of repute", "Moon balloon") und dem BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB (der Anfang von "Rio, how nice…") ausmachen. Selbst vor 70ies Schweinerock ("Echolalia") wird hier nicht zurückgeschreckt, bevor derselbe Song mit Space-Sounds unterlegt wird, um im nächsten Moment in einen Emo-Pop-Song mit verträumten Keyboards umzukippen. Schon fast nicht mehr erwähnenswert, dass auch A cappella-Gesangsparts zum Zuge kommen und zwei Songs völlig ohne Gesang auskommen, aber keinen Deut an Energie einbüßen – eher im Gegenteil. Aber das I-Tüpfelchen wird dem Ganzen erst dadurch aufgesetzt, dass TRIP FONTAINE neben aller Weirdness unzählige Hooklines und melodisch perfekte Arrangements schreiben, von denen andere Bands, auch im internationalen Vergleich, nur träumen können. Da verzeihe ich ihnen auch den etwas anstrengenden punkigen Mittelteil von "Rio, how nice…" und das verhältnismäßig langweilige Outro "Das Ende vom Zelt", das schließlich in einem experimentellen Trompetendurcheinander mündet. Denn, was hier wirklich zählt, ist die Eigenständigkeit der Band, ihr technisches Können und ihr Verständnis vom Songwriting, sowie der Mut, vorgegebene Grenzen zu durchbrechen. Und dass sie die eigentlich konservativen Gepflogenheiten der Szene zudem im Artwork, den Songtiteln und dem gesamten Ausdruck dabei lässig parodieren. Unglaublich! | | www.blueprint-fanzine.de |  |  |  | | Waste Of Mind Ezine | | Da sind sie wieder, die Jungs von Trip Fontaine – die uns schon vor ein paar Jahren mit ihrem beachtlichen Einstand „Lilith“ gezeigt haben, was sie von Genre-Grenzen halten: Gar nichts nämlich. Der prinzipiellen Stil-Offenheit bleibt auch „Dinosaurs In Rocketships“ treu, allerdings weiß man jetzt noch viel besser, was man will. Ungestümer Anfangseuphorie hat man nun ein durchdachtes, äußerst intelligent-vertracktes Songwriting entgegen gesetzt. Die Tempowechsel zwischen Zerstörung und sanft-düster Melancholie sind teils atemberaubend, die Atmosphäre oft zum Schneiden dicht. Da laden die Blood Brothers mal zum Chaos-Tanztee, dann lassen Sparta ihre melodiösen Momente aufleben und Faith No More kommen für eine Reunion zurück. „Dinosaurs In Rocketships“ ist eine von diesen Platten, die bei den ersten Hördurchgängen noch etwas wirr klingen, irgendwann aber immer stärker hypnotisieren und ebenso im Ohr kleben bleiben wie den Intellekt fordern. Screamo, Indie, Postcore, was auch immer: Diese Platte hat Klasse, Stil und Herzblut. Braucht man noch mehr? | | www.wasteofmind.de |  |  |  | | Bizarre Radio | | Schon der Albumname klingt nach einer mehr als wirren LSD Verschwörungstheorie eines Evolutionsforschers der nicht an einen Vulkanausbruch als Aussterbungsgrund sieht. Irgendwelche Typen haben die Viecher einfach in ein Raketengedöns gepackt und sie weggeflogen oder besser gesagt, weggeschippert.
Trip Fontaine haben auch nicht alle Latten am Zaun, zumindest kann man diesen Eindruck haben wenn man ihre Musik hört. Aber das kann ja durchaus ein Vorteil sein. Und bei Trip Fontaine ist es größtenteils einer. Was bieten uns die Herren aus Frankfurts Dunstkreis also? In einem Satz ist dies schwer zusagen, aber einen Versuch ist es wert: Trip Fontaine sind Mars Volta bewundernde, im Hardcore verwurzelte Muse Fans die schon öfters mal auf einem Trail Of Dead Konzert waren, deren Instrumentrotationspraktiken anwenden, den Kontrast zwischen Leise und Laut, Ruhe und Chaos lieben, Refrains und Wiederholungen verabscheuen und die angenehme Dissonanz mögen. Eingängig ist was anderes. Aber das wollen sie auch nicht sein. Gehirnschmalzmusik ist hier wohl der richtige Ausdruck. Leider schießen sie ab und zu etwas über das Ziel hinaus. Zu viel Instrumentalfragmente, kaum Gesang und keine homogene Songstruktur sind das Resultat. Im krassen Kontrast dazu gibt es dann wieder große Momente wie das fantastische „Shine On You Lazy Liaison“, dass zeitweise an Tribute To Nothing und Lockjaw erinnert. Fazit: Trip Fontaine zeigen ihr schizophrenes Gesicht. Wäre Trip Fontaine ein Schüler, wäre die Einschätzung klar: Schlampiges, faules Genie das könnte, wenn es wollte. Abschließend noch ein Hinweis: Epileptiker sollten die My Space Seite von Trip Fontaine meiden. Michael Konen | | www.bizarre-radio.de |  |  |  | | Sweet Jane Music | | Das, womit uns Trip Fontaine in der Vergangenheit bereits konfrontiert haben, war schlicht abenteuerlich. Die Band aus Dudenhofen verband gewagte Post Hardcore-Roots mit Elementen des Post-Punk, leicht Emo-esk angehauchten Strukturen und sogar einer Brise Chaos-Hardcore. Deren 2005er Werk "Lilith" war schon ein starkes Stück, mit dem direkten Longplay-Nachfolger "Dinosaurs In Rocketships" macht es uns der Fünfer nun keineswegs einfacher. Dabei könnte alles so schön sein: "Shine On You Lazy Liaison" etwa kommt zuerst noch knietief im Dance-Punk verwurzelt und zudem leichtfüßig daher und könnte glatt zur Antithese der bisherigen musikalischen Vergangenheit der Band avancieren. Mit Songs des Schlages "Vicemagazinegestalt" zerstört das Dudenhofener Quintett diesen ungetrübten Frieden jedoch. Nicht, dass dies nicht auch ästhetisch wäre, denn die Raubeinigkeit dieses Quintetts ist mindestens ebenso ansehnlich wie der gespielte akustische Frieden. Immer wieder wartet "Dinosaurs In Rocketships" mit Ecken und Kanten auf und lässt dabei ein Werk entstehen, dessen eigentliche innewohnende Schönheit man erst mit dem zweiten Blick erhaschen kann. Trip Fontaine beweisen mit "Dinosaurs In Rocketships" Mut zur Lücke, Stil, gewollten Stilbruch und zudem Grazie. Garantiert sei, dass dies Quintett ein Album hat entstehen lassen, das mit der Zeit sicherlich alles wird, langweilig jedoch garantiert nicht. Dennis Grenzel | | www.sweetjanemusic.com |  |  |  |
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