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| Tackleberry - Reinventing Appetite For Destruction - LP/CD (zeit020) |  |
| Quickmatch Webzine | | Ich hack' ein Loch in unser Raumschiff, ich weiß es ist nicht gut. Scheiss drauf, solang das Spaß macht! Good Bye und guten Flug! - Vielleicht haben sich die Kieler Jungs Anfang des Jahres den Film Mystery Science Theater 3000 angeguckt und sich daraufhin überlegt, einen großartigen zweiten Tonträger unter die Menschheit zu werfen. Zum Glück hat das auch geklappt! Mit "Reinventing Appetite For Destruction" liegt nun Tackleberrys „second sort of album“ vor. Denn bei einer Laufzeit von 14 Minuten und acht Songs ist es etwas unklar, ob es sich um eine EP oder um ein Album handelt, aber das ist völlig egal. "Reinventing Appetite For Destruction" übertrifft das Debüt-Album „Call Me Green“ bei weitem - und selbst das war schon richtig gut. Es gibt wiedermal schnellen, kompromisslosen Hardcore weitab von jeglichem Metalleinfluss, wohl distanziert von irgendwelchem Tough-Guy-Scheiß, der auch gerne mal poppig ausfällt und trotz kritischer Texte immer gute Laune macht. Titel wie „Modern Wife is Law“ oder „Unfuckwithable“ bedürfen keiner großen Erklärungen, um zu erkennen, wie die Band tickt. Sie tickte neben vielen Gigs auch auf einer Tour und Split EP mit Smoke Blow, tut aber nichts zur Sache, Super Platte! 12/12 Matto | | www.quickmatch.de |  |  |  | | In-Your-Face.de | | Die Kieler TACKLEBERRY sind schnell: Fast ein Jahr nach ihrem Debütalbum "Call Me Greene" bläst einem hier der steife, neue Hardcore-Wind in Form von 8 Old-School-Krachern um die Ohren. Die Schnelligkeit der Veröffentlichungen lässt sich auch in der musikalischen Umsetzung des aktuellen Materials wiederfinden, gehen die 5 Musiker mit so illustren Kosenamen wie Hammer (Frontmann) oder Karacho (Gitarre) derart feist zur Sache, dass dieses neue Album so schnell wieder vorbei ist, dass man Schwierigkeiten hat, zu glauben, dass es sich hier um ein Full-Length handelt. Alllerdings ist dies der einzige Kritikpunkt, weil schon der erste Durchlauf einen dermaßen umhaut, dass man anschließend Lust auf mehr TACKLEBERRY bekommt ... aber so ist der moderne Old-School-Sound halt: Schnell, hart, intensiv und directly-in-your-face. Einen weiteren Pluspunkt erhalten die Nordlichter dafür, dass die Lyrics das ganz krasse Gegenteil von den meisten anderen HC-Bands sind, schon Songnamen wie "Ain't No Glam At Eight AM" oder "Sure No Good For A Do-gooder" lassen erahnen, dass hier keineswegs Plattitüde am Start ist und auch diese Ebene schön ausgefeilt wurde. Lasst Euch dieses schmucke "Minialbum", welches für 9 Euronen beim Label bestellt werden kann, nicht entgehen! Es lohnt sich wirklich! Benjamin
| | www.in-your-face.de |  |  |  | | Get Addicted | | Viele Bands bringen zu Beginn ihrer Schaffenszeit ein Meisterstück heraus, um dann bis zur Auflösung von Album zu Album abzubauen. Tackleberry gehen hingegen den umgekehrten Weg und werden immer besser, was der aktuelle Zeitstrafe-Streich „Reinventing Appetite For Destruction“ unterstreicht. Auch wenn der Album-Titel zunächst glauben lässt, hier handele es sich um die Wiederauferstehung des Hard-Rock, verbergen die acht Titel vielmehr besten Nonstop-HC. Keine Knarren & Blumen, sondern 1-2-3-In-Die-Fresse. Punk-Akkorde und Chöre plusten „R.A.F.D“ zu einem Erste-Klasse-Werk auf. Kaum mehr als eine Viertelstunde Spieldauer, ohne dass nur eine einzige Sekunde mit irgendwelchem Geplänkel vergeudet wird. Tackleberry treiben ihren musikalischen Reifeprozess voran und es an der Zeit die Früchte zu ernten. Michael Blatt | | www.getaddicted.org |  |  |  | | New-Core.de | | Das Debut “Call me green” der Kieler Tackleberry bot schon ausgezeichneten melodischen und gleichzeitig angepissten Hardcore/Punk und bekam zu recht allerorten gute Kritiken. Was die Kieler allerdings auf dem Nachfolger „Reinventing appetite for destruction“ vom Stapel lassen, toppt das Debut noch mal ein ganzes Stück. Schneller, angepisster und gleichzeitig aber auch so eingängig wie nie zuvor. Die acht Songs in gerade mal 14 Minuten knallen von Anfang bis Ende. Das Tempo wird fast durchgehend hoch gehalten. In Sachen Songwriting zeigen sich Tackleberry etwas ausgereifter als auf dem Debutalbum und sie schaffen es von Anfang bis Ende mitzureißen. Als Einflüsse scheinen Bands wie Kid Dynamite, Paint it black oder New Mexican Disaster Squad durch, allerdings sind Tackleberry inzwischen so gut, dass sie sich nicht hinter den Vorbildern verstecken müssen. Das schicke Artwork stammt übrigens von Seb Winter (http:///www.seb-winter.com) aus dem Alphadoubleplus-Umfeld. Beide Daumen hoch. Hammerscheibe, nur leider zu schnell wieder vorbei!!! Zechi | | www.new-core.de |  |  |  | | Ox Fanzine # 84 | | Wenn Fleiß ein Qualitätsmerkmal wäre, dann wären die Kieler TACKLEBERRY sicher eine der besten deutschen Bands around. Da das aber allein nicht genügt, zeigen sie auf "Reinventing Appetite For Destruction" einmal mehr, dass sie mitreißenden und energiegeladenen Hardcore amerikanischer Schule im nicht nordisch unterkühlten Blut haben. Im direkten Vergleich zum Vorgänger "Call Me Green", der gerade ein Jahr auf dem Buckel hat, gubt es hier noch mal eine Extraportion Milch, äh, Power und Angepisstheit, die in acht Songs meist unter zwei Minuten komprimiert wird. "I like short songs" formulierten ja schon die DEAD KENNEDYS anno dazumal. Das heißt aber nicht, dass TACKLEBERRY jetzt irgendwelchen seelenlosen Mosh-Metal zelebrieren, der fälschlicherweise Hardcore genannt wird, sondern sie sind mehr denn je im Punk und klassischen US-Hardcore der Achtziger verwurzelt und scheuen auch Melodien und Singalongs nicht. Die endlosen Touren haben glücklicherweise bisher nicht zum Burnout geführt, sondern zu einem besseren Zusammenspiel und einem druckvolleren Sound. Einziger Kritikpunkt ist die sehr kurze Spielzeit, als was anderes als eine EP kann ich das hier nicht durchgehen lassen. Trotzdem große Klasse. (8) Dr. Oliver Fröhlich | | www.ox-fanzine.de |  |  |  | | Intro # 172 | | Tackleberry sind eine Hardcore-Formation aus Kiel und veröffentlichen auf Zeitstrafe Records ihr bereits zweites Album. Hardcore mit Punkrock-Einschlag und massig Seitenhiebe auf die eigene Szene werden hier geboten. Songs wie "Modern Wife Is Law" (angelehnt an die HC-Legende Modern Life Is War) oder auch der Albumtitel, der eine Mischung aus Against Me! und Guns 'n Roses mit sich bringt, machen Lust auf mehr. Im Vergleich zum Debütist man nun aber hörbar ausgereifter und mehr als einen Schritt weiter. Tackleberrys aggressiv-melodische Songs schießen einem direkt ins Ohr, was ihrer Eingängigkeit und manchmal gar Hymnenhaftigkeit geschuldet ist. Passend dazu zeichnet sich die Produktion diesmal nicht durch holprigen Garagensound aus, sondern hebt das Niveau ein wenig, wodurch die Songs mehr Druck und Fülle gewinnen und die acht Tracks schnittiger wirken. Würde die Stimme von Sänger Johannes nicht so penetrant heiser und auch piepsig klingen, wären Tackleberry noch weiter vorn als ohnehin schon. Insgesamt eine tolle Weiterentwicklung, die glücklicherweise nicht klingt, als wollte sie das sein. Raphael Schmidt | | www.intro.de |  |  |  | | Poisonfree | | Tackleberry haben schon auf ihrem letzten Release Spass gemacht, und genau da machen sie hier weiter. In 8 Songs und insgesamt 14 Minuten hauen die Nordlichter uns unterhaltsamen, kurzweiligen Hardcorepunk um die Ohren, mal flott, mal rotzig, mal melodisch, aber immer liebenswert irgendwie und sympathisch. Der Titel “reinventing appetite for destruction” als Anspielung auf das größte und beste Album des Rock n Roll EVER macht wie das Artwork klar, dass es hier nicht bierernst und böse zugeht, sondern man unterhalten will. Das gelingt, aber nicht nur durch zwinkern: auch die Musik ist durchaus ernst zu nehmen und ernst gemeint. Die Tracks haben guten Drive, und die Melodien und Hooks die hier und da aufblitzen sind nicht nur ernst zu nehmen, sondern gleichzeitig fantastisch geschrieben. Die Momente, in denen zwischen Punk und richtigem Hardcore balanciert wird, gelingen ebenfalls durchgehend – “let’s see what happens” ist so ein Song. Die richtig flotten old school Nummern passen ebenfalls, auch wenn man sich an die dezenz quäkige Stimme hier und da gewöhnen muss. “modern wife is law” ist nicht nur erneut Zeugnis des Humors, sondern auch einer der besten, krachigsten Tracks auf der Platte. Am Ende gibts nochmal einen catchy Hit mit Melodie und sehr schnellen Drive sowie tollen Backing Vocals. Flott ists vorüber, aber macht halt Spass, auch in 14 Minuten. “Ich hack ein Loch in unser Raumschiff – ich weiß, es ist nicht gut!”. | | www.poisonfree.com |  |  |  | | Fuze Magazine # 16 | | Bereits die ersten Zeilen von "Reinventing Appetite For Destruction" lassen erahnen, dass der Titel des zweiten Albums von TACKLEBERRY gar nicht so lustig gemeint ist, wie man zunächst dachte: "The lazy dog is loosing heart / The nostalgic walk, the precocious talk / Increasing elegance, decreasing relevance / Laurals are the crown of the dead", heißt es da. Und tatsächlich gibt es für eine Hardcore-Band, die den Anspruch hat, etwas zu sagen zu haben, wohl nichts Gefährlicheres, als die Wut zu verlieren, die sie antreibt. Siehe zum Beispiel MODERN LIFE IS WAR oder VERSE. TACKLEBERRY dagegen sind noch wütend. Zwar nicht mehr so sehr wie auf dem Debütalbum, das mitunter so verzweifelt klang, dass man an FROM ASHES RISE denken musste, aber immer noch zornig genug, um es mit Dan Yemin aufzunehmen. Der Mittelfinger wird bei den Kielern nach wie vor lieber in die Höhe gereckt, als zum Bohren in die eigene Nase gesteckt - um ein Bild aufzugreifen, das auch auf "Reinventing Appetite For Destruction" Verwendung findet. Bleibt nur zu hoffen, dass sich TACKLEBERRY mit dem Fazit, das ALLEGIANCE kurz vor ihrer Auflösung gezogen haben, noch etwas Zeit lassen: "Hardcore isn't dead / But my favorite time is gone." Thomas Renz | | www.fuze-magazine.de |  |  |  | | Hartboiled | | Die Aussage im Promozettel, dass das zweite Album von Tackleberry aus Kiel direkt in die emopunk.net-Charts einstieg, ließ mich schlimmes fürchten. Aber was ich dann hörte war doch anders, als erwartet. Die Band hat sich einer schnellen aber immer leicht melodiösen Variante des Hardcore-Punk verschrieben. Die Songs bersten nur so vor Energie und halten sich nicht mit unnötigen Spielereien auf. Das führt aber auch dazu, dass das Album mit knapp 14 Minuten arg kurz ausgefallen ist. Damit bewegt man sich aber in guter alter Hardcoretradition.
Gute Arbeit,die die junge Band hier abgeliefert hat. Henrik | | www.hartboiled.de |  |  |  | | Sellfish | | Hello again. Auch in diesem Jahr geht die Trophäe "coolest song title" wieder in den hohen Norden: Tackleberry aus Kiel hätten wohl sogar mehrere Kandidaten für diese Auszeichnung in petto. Mir persönlich gefällt "Unfuckwithable" am besten ("Modern wife is law" ist aber auch nicht schlecht, hehe) - und das neue Album "Reinventing Appetite For Destruction" (Zeitstrafe) nochmal deutlich mehr als das Debüt "Call Me Green". Dies vor allem, weil die Songs hier wesentlich ausgereifter wirken, jedoch die sympathischen Eigenheiten beibehalten wurden. Selbst wenn es gar nicht so leicht fällt, sie auf einen Nenner zu bringen. Vielleicht, weil es die Nordlichter schaffen, nicht unähnlich Good Clean Fun eine ironische Außenperspektive einzunehmen - ohne Szene oder Inhalte zu verleugnen. Möchte man Tackleberry irgendetwas zum Vorwurf machen, dann höchstens, dass die Spielzeit mit acht knackigen Tracks extrem mager ausgefallen ist. Sei's drum, jene überzeugen zumindest mit Ideenreichtum, rauher Produktion und einer grundsympathischen Interpretation von Hardcore.
| | sellfish-bmusic.blogspot.com |  |  |  | | Blueprint Fanzine | | Kennt ihr das Gefühl, mitten in der Einöde an einem Bahndamm zu stehen, und plötzlich rauscht unter ohrenbetäubendem Lärm ein ICE mit über 250 Sachen vorbei, um einen bereits wenige Augenblicke später zurück in die idyllische Ruhe zu entlassen? Ein ähnliches Gefühl ereilte mich beim ersten Hördurchgang dieses Mini-Albums von TACKLEBERRY: Die Kieler reißen auf „Reinventing appetite for destruction“ in nur 14 Minuten acht Oldschool-Hardcore-Kracher runter und geizen dabei ebenso wenig mit Wut wie mit Melodien. An Abwechslung mangelt es dabei freilich nicht: So drückt einem beispielsweise der Titeltrack mit brachialem Basssound und dem angepissten Gesang das Hirn regelrecht gegen die Schädeldecke, „Ain't no glam at eight a.m.“ entpuppt sich als rasanter Ein-Minuten-Klopper, das punkige „Let's see what happens“ besticht mit eingängigen Gitarren-Oktaven, und am Ende gibt es mit „Group sociology, lesson one“ noch eine richtige kleine Mitgröhlhymne, die einen würdigen Abschluss dieser CD darstellt. Geile Sache, das! Repeat-Taste rules! (bc)
| | www.blueprint-fanzine.de |  |  |  | | Fomp.de | | Vierzehn Minuten. Dann ist alles vorbei, leider, aber so soll es sein. Denn TACKLEBERRY aus Kiel spielen aggressiv, schnell, dynamisch und bringen es mit "Reinventing Appetite for Destruction" hardcoretechnisch auf den Punkt. Dazu gute Texte über Politik und Gesellschaft aus der persönlichen Sicht der Band beschrieben. Die alte Hardcore-Schule lässt grüßen. Die Kieler sind eine positive Überraschung und zeigen mit ihrem zweiten Album wo der Hase die Eier versteckt. Tolles Album. Live ein Genuss. Taymas | | fomp.punkrockag.de |  |  |  | | Gaesteliste Magazin | | Diese Kieler. Das sind schon ganz schöne Witzbolde. Da nennen sie ihre neue Platte nicht nur "Reinventing Appetite For Destruction", sie setzen der Cover-Möwe auch noch den Slash-Zylinder auf. Ihre Songs tragen obendrauf Titel wie "Unfuckwithable" oder "Modern Wife Is Law" - und kaum hat man das Ganze dann nur ein wenig verstanden, sind Tackleberry nach nicht einmal 14 Minuten und acht Songs auch schon wieder fertig. Wir allerdings auch. Denn dieses Teil hat es in sich. Geboten wird fieser, deftiger und kompromissloser Hardcore-Punkrock irgendwo zwischen Paint It Black und Turbostaat. In feinster Weise wird gekrächzt, geknüppelt, gewütet und mit brachialen Highspeed-Böllern um sich geworfen, die durch kompakte Midtempo-Parts - heldenhaft bei "Group Sociology, Lesson One" eingesetzt - meist kurzzeitig aufgelockert werden. Die Melodien dagegen haben die Nordlichter gekonnt versteckt, aber nicht vergessen. Und was soll man sagen? Die Nummern sind klasse und dürften live - die Band ist bis in den tiefsten Sommer hinein unterwegs - noch einen Zacken besser klingen. Sollte man sich anschauen. Mathias Frank | | www.gaesteliste.de |  |  |  | | With Love, The Underground | | Bereits ein Jahr nach "Call Me Green" schicken die Kieler trotz des intensiven Tourens acht neue Tracks ins Rennen und zeigen, dass ihr Spektrum breiter geworden ist, denn "Let's See What Happens" tritt ganz deutlich in die Fußstapfen von LIFETIME, während ansonsten das Feedback und Trashcore die knapp fünfzehn Minuten deutlich dominiert. Wie der Titel schon andeutet, hört man aber auch mal ein Glam Solo mit Augenzwinkern und eine Menge mehr Rock n' Roll Attitüde als auf dem letzten Album. Fortschritte haben auch bei den Vocals stattgefunden, wer sich selbst davon überzeugen will, kann TACKLEBERRY gerade zusammen mit SMOKE BLOW auf der Bühne bewundern. Da die Spielzeit nicht gerade üppig ist, was sich aber mit dem Repeat Knopf an der Anlage hervorragend lösen lässt, kostet die CD auf der Zeitstrafe Homepage übrigens auch nur 9 Euro zuzüglich Porto. Seb Winter hat zudem ein wunderbares Artwork kreiert, welches diesen außergewöhnlichen Release zum Pflichtprogramm für waschechte HC-Fans macht, aber auch Anklang bei Freunden der etwas melodischeren Gangart finden wird. Treffer, versenkt! (13:57) (8) Thomas Eberhardt | | www.wltu-music.de |  |  |  | | Listen To It Network | | Die Burschen von TACKLEBERRY aus Kiel präsentieren uns nach ihrem Debut Album “CALL ME GREEN” ihr neues Werk “REINVENTING APPETITE FOR DESTRUCTION”, das einschlägt wie eine Bombe. Wer die Ostsee-HC/Punks schon einmal live erleben durfte, der weiß, welche Energie freigesetzt wird, sobald die ersten Töne erklingen. TACKLEBERRY schaffen es aber nicht nur live ihr Publikum in Ekstase zu versetzen, sondern auch im heimischen Wohnzimmer, in dem kurz nach dem Drücken der Playtaste die Party beginnt. Lautstark, voller Leidenschaft und immer schön punkig wird ein Song nach dem anderen zum Besten gegeben und man wird nur so mitgerissen. Es gibt kein Entrinnen aus dem Strudel, der alles in sich auffrisst, was sich nicht mit voller Kraft festhalten kann. Auf der einen Seite kommen die Songs kräftig angepisst und rauh aus den Boxen gefeuert, auf der anderen wird aber auch Wert auf Melodie und Eingängigkeit gelegt. Das Gaspedal wird von TACKLEBERRY immer ordentlich durchgetreten und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass schon nach 14 Minuten der Spaß sein Ende findet. Leider haben es nur 8 Tracks auf das Mini-Album geschafft. Diese lassen aber dafür nix anbrennen und rocken ohne Ausfälle von der ersten bis zur letzten Sekunde. Selten bekommt man ein Studioalbum geliefert, das einen so umhaut, wie “REINVENTING APPETITE FOR DESTRUCTION”. Da haben TACKLEBERRY in Zusammenarbeit mit dem Tonmeisterei Studio in Oldenburg wirklich einen mehr als nur guten Job geleistet und ihre Songs mit einem Sound versehen, der wie die Faust aufs Auge passt. Fans von KID DYNAMITE, LIFETIME, alte STRIKE ANYWHERE, AMERICAN NIGHTMARE oder auch HI-STANDARD sollten sich dieses Werk gönnen.
| | www.listen-to-it.de |  |  |  | | Dosenmusik Ezine | | Das Debütalbum von Tackleberry liegt gerade mal knapp 1 1/2 Jahre zurück und schon gibt es ein neues Album. Sicherlich – Hardcorepunk-Songs brauchen nicht zwangsläufig lange Vorbereitung und aufwändige Kompositionen. Ein „Album“ bestehend aus nur 8 Songs mit Spielzeiten zwischen einer und zwei Minuten sollte man dann auch eher eine EP als ein Album nennen. Aber wie heißt es so schön: „In der Kürze liegt die Würze“ und die meisten ziehen doch die Qualität der Quantität vor. Die Kieler sind also zurück und legen auf „Reinventing Appetite for Destruction“ in Sachen Geschwindigkeit, Dichte und Produktionsqualität noch eine Schippe drauf. Ja, es gibt „nur“ Hardcorepunk aber der ist so gut auf den Punkt gespielt und so treffsicher platziert, dass es einfach Spaß macht. Fans des Genres werden begeistert sein, die anderen brauchen sich hier nicht weiter mit zu beschäftigen. Wirklich gut werden die Songs vor allem dadurch, dass hier nicht nur durchgeknüppelt wird, sondern dass kurze Versatzstücke das Gehörte auflockern. Hier und da eine schöne Melodie, zwischendrin passende Midtempo-Passagen und trotzdem kommt das Album rotziger und härter rüber, als das Debüt. Dose | | www.dosenmusik.de |  |  |  | | Whiskey Soda Magazine | | Innerhalb eines Jahres kehren Tackleberry mit einem neuen Album zurück und denken nicht im Traum daran, die Eigenschaft, permanent auf Tour zu sein, abzulegen. Dank ihres musikalisch hohen Levels kann die Kieler Band auch außerhalb des kaum bekannten Kreises von Jugendzentren und Squats als Support größerer Acts fungieren. Damit wird das Dilemma einer politisch aktiven Band deutlich, denn Tackleberry erfreuen sich bei vielen Hardcorefans großer Beliebtheit. Damit rücken die Musiker für den anderen Teil der Szene in das Bild der kommerziellen Band, die damit den 'Sell-Out' einer D.I.Y.-Kultur wittert. Wird der Fokus jedoch auf die politisch intelligenten Texte gerichtet zeigt sich die Attitüde einer Band, die sich nicht nur feiern lässt, sondern auch zum Nachdenken anregt. Das wird mit dem ersten Song deutlich, in dem Sänger Johannes auf die Schizophrenie belangloser Texten, die den Mittelfinger der Vergangenheit beinhalten, hinweist und die Begeisterung zur Hardcoremusik dagegen hält. Der zweite Song 'Ain´t No Glam At Eight AM' beinhaltet das Thema Arbeitsverweigerung (welches so gut wie nie Inhalt eines HC-Songs ist), in dem Tackleberry darauf hinweisen, dass Arbeitszeit gleich Lebenszeit ist und eine persönliche Auseinandersetzung mit diesem Thema von Nöten ist. Diese beiden Songs reichen aus um zu einem Fazit zu kommen: Schön, dass es Tackleberry noch gibt und die Band nicht an der Zwiespältigkeit einer Musikszene, die zerrissener nicht sein kann, zu Grunde gegangen ist. Stattdessen hat es den Anschein, als versuche die Band ihr Bestes, trotz musikalischem Erfolg, um zum Nachdenken anzuregen. Das zeigen nicht nur die Texte von 'Reinventing Appetite For Destruction', sondern auch das politische Engagement, welches die Mitglieder zum Beispiel im dem Zusammenhang mit der 'Lets Fight White Pride'-Kampagne und zusätzlichen musikalischen Nebenprojekten zeigen. Lyord | | www.whiskey-soda.de |  |  |  | | Music-Scan | | Ein Jahr nach ihrem Debüt „Call Me Green“ melden sich TACKLEBERRY bereits mit ihrem zweiten „Longplayer“ im Hardcore-Zirkus zurück. Die letztjährige Tour mit Paint It Black hat im Sound der Kieler kleine Spuren hinterlassen, doch zur Anlage zwischen Comeback Kid, With Honor, Highscore, Guns Up! und Blacklisted passen die denkbar gut. Frei nach dem Motto ,Let's See What Happens’ (Song 4) bringt das Quartett seine mitreißende Mischung aus melodischem Hardcore und kratzigem Punk-Rock auf den viel beschworenen Punkt. Nach einer knappen viertel Stunde sind die acht Tracks des Albums auch schon durch, doch als Hörer ist man bestens bedient und heiß auf die nächste Show der Nordlichter. TACKLEBERRY verstehen es neuerlich mehr als gekonnt, stimmige und mitreißende Punk’n’Hardcore-Smasher zu setzen, die keine Fragen offenlassen und die unglaublich intensiv sind. ,Ain't No Glam At Eight a.m.’ (Song 2) fasst das Treiben der Gruppe zusammen. Hier geht es um authentische, erdige und hoch emotionale Sounds. Da ,You Simply Can't Rely On Hearts’ (Song 3) aber eine Lehre ist, die der Vierer beherzigt, geht es neben zielsicherer Intuition auch mit einem reflektierten Blick auf das eigene Schaffen zur Sache. Das wird insbesondere in den Texten deutlich, wie der augenzwinkernde Platten-Titel „Reinventing Appetite For Destruction“ oder auch das beschließende ,Group Sociology, Lesson One’ belegen. Von 80er-Helden wie Guns N' Roses haben sich TACKLEBERRY die treffsichere Verbindung aus Härte und Melodiösität abgeschaut, sowie auch die Tendenz, ein ums andere Mal Stadium-taugliche Hymnen zu setzen. | | www.music-scan.de |  |  |  | | Waste Of Mind Ezine | | "Reinventing Appetite For Destruction" heißt das zweite Album der Kieler Hardcore-Punks also. Wie genau ihr Bezug zu Guns'n'Roses ist, bleibt jedoch unklar. Ebenso, ob das hier überhaupt als Album durchgeht. Viel Zeit rauben einem Tackleberry jedenfalls nicht: nach gut 14 Minuten ist schon wieder Schluss. Dafür lohnt sich aber auch jede Sekunde! Wer nach Veränderungen sucht, wird jedoch erst einmal auf Gemeinsamkeiten mit dem Vorgängeralbum stoßen: Weiterhin prügeln sich Tackleberry angepisst durch ihre Songs und klingen dabei ganz schön rau - die Oldenburger Tonmeisterei hat auch hier für einen ordentlichen Sound gesorgt. Nur in einigen Songs scheint fast etwas die Energie der "Call Me Green"-Stücke zu fehlen - der Fluch des Debüts eben. Denn vorhalten kann man Tackleberry hier wahrlich nichts. Sänger Hannes bleibt das Erkennungszeichen und schimpft auf die Gesellschaft und trotz aller Wut verbreiten die Kieler mit ihrem ungeschliffenen Sound gute Laune. Manchmal klingen Tackleberry für ihre Verhältnisse dann sogar richtig melodisch und sorgen so für zusätzliche Abwechslung. Circlepit im Wohnzimmer - etwas anderes bleibt beim Hören gar nicht übrig. Julius Stiebert | | www.wasteofmind.de |  |  |  | | Allschools Ezine | | AGAINST ME! haben vor einigen Jahren unseren einstigen Lieblingsradlerhosen- und Bandanaträger mit Profilneurose neu erfunden. TACKLEBERRY aus Kiel tun selbiges mit dem Plattentitel eines der besten Alben seiner Band. Rotzigen, rockigen, mitunter hochmelodischen Old School Hardcore(PUNK!!!) mit erhöhtem Reflexionsvermögen gibt es gratis obendrauf. Der junge Axl Rose würde sich freuen... Wäre er wider Erwarten doch genervt vom angepissten und hektischen Hardcore der Nordlichter, er müsste nicht allzu lange ausharren. Nach knapp vierzehn Minuten ist nämlich bereits alles gesagt auf dem zweiten (Fast-)Album der Band. Dazwischen serviert uns der Vierer aus dem deutschen Norden qualitativ hochwertigen, angefressenen Hardcore, der sehr schnell auf den Punk(t) kommt. In einigen rockigen Momenten blitzen Bands wie ANOTHER BREATH auf, dann wiederum schauen die SHOOK ONES um die Ecke mit dieser rumpeligen Melodieseligkeit, die sie sich bei KID DYNAMITE und LIFETIME geborgt haben. Während der titelgebende Opener schön dreckig und basslastig mit ordentlich Feedback den Mittelfinger langsam hochfährt, überführt 'Group Sociology, Lesson One' Melodik und Kumpelchöre in einen Hardcore-Kontext. Der Rest des Materials liegt gekonnt irgendwo dazwischen (eigentlich logisch bei der Auswahl…). Ob 'Modern Wife Is Law' als Kommentar zur Gender-Debatte der Jurisprudenz gelesen werden kann, konnte übrigens nicht geklärt werden. Der Text wurde im schön gestalteten Booklet schlichtweg vergessen. Bands wie TACKLEBERRY jedenfalls bleiben der schlagende Beweis dafür, dass es zwischen den Polen Infantilität (siehe GOOD CLEAN FUN) und dem Musizieren mit einer durchgeladenen Schreckschusspistole zwischen den Beinen immer noch erfrischende Alternativen gibt. Hardcore bewahre dir deine Vielfalt. René | | www.allschools.de |  |  |  | | Helldriver Magazine | | Tackleberry aus Kiel haben vor gut einem Jahr mit ihrem Debüt schon einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen. Jetzt veröffentlicht die Band ihr zweites Album und überzeugt nun endgültig. Stilistisch ist sich die Band mit ihrer hyperaktiven Spielweise des Hardcores an der Schwelle zum Punk treu geblieben. Doch ihre Songs entfalten eine noch höhere Durchschlagskraft als das alte Material. Auch in Sachen Melodieführung konnten Tackleberry Boden gut machen. Nicht wenige Songs verfügen neben hochenergetischem Geschrammel auch über coole Melodien. Überhaupt erscheint das neue Material abwechslungsreicher als bisher. Die Songs sind kurz und knackig und bleiben immer unter 3 oft sogar unter 2 Minuten Spielzeit. So ist das Album mit nur acht Tracks nicht nur eine kurzweilige, sondern auch tatsächlich eine kurze Angelegenheit. An der Produktion gibt es nichts zu meckern und auch das Artwork ist hübsch ausgefallen. Wer auf Punk/Hardcore mit einer Menge Energie steht, ist hier gut beraten. (rg) | | www.helldriver-magazine.de |  |  |  | | Patrickloveslife Blog | | Tackleberry, dieser Name steht seit einigen Jahren für frechen Hardcore-Punk aus Schleswig-Holstein. Die fünfköpfige Band vereint Hardcore und Punkrockelemente, dabei kommen manche Ähnlichkeiten mit Paint It Black auf, mit welchen Tackleberry auch 2008 auf Tour waren. Nach zwei Split-Ep’s und einem Full Lenght folgt nun der zweie Longplayer „Reinventing Appetite for Destruction“ ,welcher schon wie der Vorgänger „Call me green“ auf dem deutschen Punklabel Zeitstrafe erscheint, bei dem unter anderem auch Escapado und Matula ihre LP’s veröffentlichen. „Reinventing Appetite for Destruction” enhält acht knackige Songs, die einem bei einer Gesamtlänge von knapp 15 Minuten ordentlich das Gehirn durchpusten. Auf dem ersten Album der Jungs ging es schon schnell und rau voran, auch hier folgen Tackleberry diesem Konzept. Der Gesang ist krächzend und wirkt dadurch aggressiv und kompromisslos. Manch einem wird dieses Spektakel sicher nicht lange genug dauern, aber es geht beim Hardcore-Punk der alten Schule ja aber nicht um die Länge, sondern um die Aussage und die Kieler wissen ganz genau, was sie dem Hörer mitteilen möchten. Es geht um die Gesellschaft, Politik und noch vieles anderes, was einen so stört auf der Welt, verpackt in eine Platte voller Energie. Highlights und Vorzeigetracks des Albums sind „Group sociology, lesson one“ und „You can’t simply rely on hearts“, insgesamt ist die Platte aber mehr als zufriedenstellend für jeden, der schon „Call me green“ zu Hause hat. Die besagte Energie lassen sie auch live nicht vermissen, denn Tackleberry sind eine der besten Livebands welche die deutsche Hardcore-Szene momentan zu bieten hat, denn mit hat ja vier Jahre Tourerfahrungen unter anderem mit Trash Talk und Cobretti gesammelt und war sogar Quer durch den Ostblock bis hin nach Russland unterwegs, wo sich Tackleberry auch schon eine solide Fanbase aufgebaut haben. Dieses Jahr geht es mit Just Went Black und Static Radio auf Tour, außerdem spielen Tackleberry zusammen mit Comeback, Walls of Jericho und Rise Against auf dem Groezrock Festival in Belgien, welches Mitte April stattfindet und ja bekanntlich zusammen mit dem Fluff Fest das größte Hardcore/Metal-Festival in Europa ist. Man darf also gespannt sein, was die Jungs in den nächsten Monaten noch leisten werden und ich bin mir nahezu sicher, dass sie zu einer festen Größe der deutschen Szene werden, falls sie das nicht sogar schon sind. | | patrickloveslife.blogsport.de |  |  |  | | Bierschinken.net | | Mit Tackleberry kommt nun schon wieder ein Hardcore-Monster aus Kiel, da muss doch irgendwo ein Nest sein! "Reinventing Appetite For Destruction" ist das zweite "sort of Album" (Zitat Promowisch) der Nordlichter betitelt - was geradezu unverschämt an die "Reinventing Axl Rose" von Against Me! erinnert - und an die Story, dass Axl besagte Platte damals gegen die Wand gepfeffert haben soll. Aber ich schweife ab. Mit Guns'n'Roses haben Tackleberry wenig zu tun, und mit Against Me! auch nicht. Hier gibts nämlich knackigen Hardcore-Punk der alten Schule. Nicht ganz meine Baustelle, aber zum Hirn durchpusten hör ich mir sowas doch gerne an. Geiles Geknüppel, heiserer Krächzgesang und Songs, die nur selten die 2-Minuten-Grenze überschreiten. Kurz und kompromisslos eben, wer braucht schon endlose Gitarrensoli und überflüssige Refrain-Wiederholungen? Wenns denn überhaupt mal Refrains gibt, hähä. Die Texte zu verstehen ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit, aber dazu gibts ja das Booklet. Ziemlich angepisst von der Gesellschaft zeigt man sich, und so wird in den 8 Liedern ordentlich gewettert was das Zeug hält. Einzige Verschnaufpause, die uns gewährt wird: Ein Sample aus "Mystery Science Theater 3000" am Ende des dritten Liedes. Das spricht eindeutig FÜR die Band! Ansonsten immer schön drauf. Nach knapp 14 Minuten guckt man dann aber schon etwas verwirrt - da ist die Platte nämlich zu Ende. Hm, Album kann man das wirklich nicht nennen, aber ein gutes Stück Mucke für Zwischendurch. Würd ich mir gerne mal live geben - am Touren sind Tackleberry ja genug. Bald mit Static Radio, später noch mit Smoke Blow, zwischendurch noch ein Auftritt auf dem Groezrock Festival - voller Kalender! Gebt euch das ruhig mal! Dann könnt ihr auch direkt die Platte mitnehmen - natürlich auf Vinyl, alles andere wäre nicht Oldschool! Fö. | | www.bierschinken.net |  |  |  |
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