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| Grand Griffon - s/t - 7" (zeit022) |  |
| Fuze # 22 | | Nachdem man schon einige Demos im Internet herunterladen konnte, ist nun der erste physische Tonträger von GRAND GRIFFON erschienen. Die Single mit dem tollen Eismeer-Artwork bietet vier harte, emotionale Punk-Songs, die einen wegen der deutschen Texte und Sänger Helges charakteristischer Stimme sofort an dessen alte Band ESCAPADO denken lassen - nur eben schneller und ein ganzes Stück ungestümer. Dem rohen Sound zum Trotz scheint am Ende aber immer wieder die große Melodie durch. Man höre sich nur Songs wie "Kein Wort" an. Mist jedem Riff ist spürbar, wie viel Bock in diesen Liedern steckt. Da freut man sich doch schon aufs Album. Benedikt Ernst | | www.fuze-magazine.de |  |  |  | | Waste Of MInd | | Im Falle so junger Musiker von "All-Star-Band" zu sprechen ist vielleicht ein bisschen übertrieben, Anhänger des Zeitstrafe-Labels werden dieser Debüt-Single trotzdem entgegen gefiebert haben - sind hier doch Musiker von Escapado, Kurhaus und Tackleberry dabei. Und der Sound klingt auch dementsprechend: Melodischer, mitreißender Hardcore mit deutschen Texten, der immer mal wieder an frühe Escapado erinnert - kein Wunder, wenn derselbe Mann am Mikro steht. Mal schnell und stürmisch wie bei "Fonx", dann wieder hymnisch und bedrückend emotional im Midtempo bei "Kein Wort" - jeder der vier Songs ist gelungen und für sich genommen ein Highlight. Die Aufmachung ebenso - das Artwork gefällt, wie bei den meisten Zeitstrafen-Releases. Wer die Scheibe haben will, bekommt das Vinyl übrigens direkt beim Label für gerade mal vier Euro - für Zeitstrafe-Anhänger sowieso eine Pflicht-Angelegenheit, für alle anderen aber mindestens empfehlenswert. Tito Wiesner | | www.wasteofmind.de |  |  |  | | Blueprint | | Was erwartet man von einer Band, die sich nach einer als äußerst lebhaft verschrienen Hunderasse benannt hat? Lautes Gekläffe? Ganz so falsch liegt man damit jedenfalls nicht, denn bei dieser norddeutschen Formation spielen immerhin ehemalige Mitglieder der Bands ESCAPADO, TACKLEBERRY und KURHAUS, und damit dürfte schon mal klar sein, dass es GRAND GRIFFON niemals auf einen Kuschelrock-Sampler schaffen werden. Im Gegenteil, auf ihrem ersten Siebenzoller lassen es die Nordlichter ordentlich krachen: In angenehm raubeiniger Soundqualität rotzen sie vier eigenständige Hardcore-Knaller heraus, die zudem gelegentliche Ausflüge in Richtung Punk oder Screamo unternehmen. Fans der genannten Vorgängerbands dürften an dieser EP somit ihre helle Freude haben, und wenn dann auch noch irgendwann ein komplettes Album folgt, strahlt wohl endgültig ein neuer Stern am deutschen Hardcore-Himmel. | | www.blueprint-fanzine.de |  |  |  | | Trust # 142 | | Escapado haben einen hohen Verschleiß an Mitgliedern. Ex-Sänger Helge, Ex-Bassist Gunnar haben mit Grand Griffon hier eine neue Band am Start, zusammen mit Ex-Kurhaus Christian und ex-Tackleberry Torben. Grand Griffon sind nicht so explosiv verzweifelt wie Escapado, akademisch wie späte Kurhaus oder hardcorelastig wie Tackleberry. Weniger konzeptionell gehen Grand Griffon an die Sache heran und spielen straight forward Punkrock einfach aus dem Bauch heraus, ohne ihre Herkunft abstreiten zu wollen. Washingtons Revolution Summer hat in den vier Debutsongs seine Spuren hinterlassen und Helges Gesang sticht erwartungsgemäß markant hervor. Das Schlagzeug trommelt mir stellenweise zu monoton, betont dadurch aber die Gradlinigkeit Grand Griffons. Guter Start, den hohen Status von Escapado oder Kurhaus erreicht diese EP noch nicht, Potential für die Zukunft ist vorhanden. (benni) | | www.trust-zine.de |  |  |  | | Allschools | | Was ist ein „Ephemer“? Was ist ein „Fonx“? GRAND GRIFFON aus Kiel sind so eine neue Band, entstanden aus verschiedenen anderen Bands, die nun mit ihrer ersten 7“ Eindruck hinterlassen möchten. Der eindeutige Grundtenor der Songs liegt dabei im Screamo und Deutsch-Punk, auch wenn „Kindergarten“ sehr an modernen Hardcore erinnert, eben nur in Deutsch. Der Gesamteindruck bestätigt, dass die Band noch in den Kinderschuhen steckt, trotzdem besticht man durch eine Sympathie, die sich durch die zehn Minuten Hörvergnügen ziehen. Textlich gibt es da ebenso wenig dran auszusetzen, wie zu loben, da man sich einer angenehmen Mitte aus Existenzangst und Sehnsucht trifft, eben der üblichen Thematik für eine junge Band aus dem Screamo-Lager. Somit liegt mit der 7“ eine wirklich gute EP vor, die massig Luft nach oben hat und nicht vieler Worte benötigt. Nett und hoffnungsvoll. Raphael | | www.allschools.de |  |  |  | | Hartboiled | | Zeitstrafe ist immer wieder Garant für liebenswürdige Qualitätsreleases. So auch hier. Grand Griffon (ist das nicht so ein Wischmob-Hund?) aus Kiel bestehen aus: Bassist und Sänger von Escapado und Mitgliedern von Kurhaus und Tackleberry.
Geboten wird straighter Punkrock mit Herzblut. "Kindergarten" geht vielleicht noch eher etwas Richtung Hardcore, manchmal scheint ein leichter Screamo Einschlag hervor. Die Jungs schlagen eine gute Richtung ein, brauchen aber vllt. doch noch etwas mehr Zeit um einen ordentlichen Knüller rauszuhauen (dazu sind sie aber ganz sicher in der Lage). Verkehrt machen, kann man hier nichts, die Sympathie stimmt, die Aufmachung stimmt und die Musik stimmt auch. Danke. | | www.hartboiled.de |  |  |  |
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