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| Escapado - Hinter den Spiegeln - LP/CD (zeit005) |  |
| GLW/DRK # 3 | | Are you still crying over the fact that Yage and Loxiran have broken up?! Well, cry no more I say. Escapado is a young German band doing the 90s German screamo thing, drawing influences from Yage, Loxiran, Age, Akephal, and Acme, combining it all to something that is even better than all of the aforementioned bands. Emotional music, great lyrics, and screamed vocals that sometimes change to beautiful sung parts. These kids put so much anger, passion, frustration, love, and dedication into "Hinter den Spiegeln", so that the result makes for the best German hardcore record of the last decade. Their debut 7" was already amazing, but this album just blows me away. If you care one iota about good hardcore, buy this record. If you run a distro, make sure you carry this. If you do shows, make sure you have these kids play your place. There is still hope for German hardcore. Thank you, Escapado. Christian Unsinn | | www.glwdrk.com |  |  |  | | Dremufuestias | | Nach der sehr guten 7" war ich sehr gespannt auf den ersten Longplayer von ESCAPADO. Schon Cover, Titel und Artwork haben Stil und stimmen auf den emotionsgeladenen Hardcore der Band ein. Im Vergleich zur Single brauchte ich ein paar Durchläufe mehr, bis das Ding zündete, aber dann - oh, Junge, was für eine Rakete! ESCAPADO sind sehr intensiv, walzen mal mit brachialen Riffs und fiesem Geschrei über dich hinweg, um dann ganz zerbrechliche Strukturen aufzubauen, zu denen jedoch auch eindringlich gesungen wird - sei es mit klarer Stimme oder verzweifelten Schreien. Dabei offenbaren sie verdammt viel von ihren Gefühlen, habe ich zumindest den Eindruck. Wo andere Bands ein Image vor harten Böllerriffs aufbauen, wirken ESCAPADO echt, konfrontieren den Hörer mit einer geballten Ladung Wirklichkeit: "Ich schäme mich nicht / für meine Ängste, meine Trauer, meinen Hass / Ich schäme mich nicht / für meine Hoffnung, / und meine Liebe nehmt ihr mir nicht / ich schäme mich für NICHTS" ("Albedo"). Dieses zunächst chaotisch wirkende Wechselspiel von Brachialität und Fragilität erinnert mich irgendwie an LOXIRAN und z.T. auch an KURHAUS (gerade bei "Szenario", das sich gesangsmäßig genial von Sprech- in Schreigesang steigert), wobei ESCAPADO schon sehr eigenständig sind. Meine Faves auf der Platte: "Magnolien", "Welches Leben?", "Nur der Gedanke" und erwähntes "Szenario". Philipp Wolter | | www.dremufuestias.de |  |  |  | | Enough | | This record makes me talk like one of the old guys, living in the past. Bringing back memories of my friends and me driving hundreds of kilometres just to see one of the "northcore" bands of the 90s (i.e. Loxiran or Lebensreform) playing live. These bands totally blew me away back then and still do to some extent today. Escapado are also hailing from way up north and this isn´t the only thing, which makes them reminiscent of the bands mentioned earlier. Sure, the sound is way more modern, but the energy, passion and reflected lyrics are there, too. Hardcore without big muscles and stupid macho attitude, emotional without falling into cliches, punk without having a mohawk. A promising debut album, honestly! Jan | | www.enoughfanzine.com |  |  |  | | Smash Mag | | Die deutsche Hardcore-Szene ist mit Sicherheit besser als ihr Ruf. Dennoch ernten zumeist Bands aus Übersee die Lorbeeren des Erfolgs, wenn auch im Zuge des Metalcore-Booms eine Kehrtwende zu erkennen ist. Dennoch setzen sämtliche Gruppen wie CALIBAN, HEAVEN SHALL BURN und MAROON weitgehend auf englische Texte. Als Gegenpart sind dem ein oder anderen höchstens NARZISS und ANGSTZUSTAND ein Begriff. ESCAPADO aus Husum gehen einen völlig gegensätzlichen Weg und lassen den "Metal-" komplett außen vor. Ihr Debüt "Hinter den Spiegeln", welches auf dem Kleinstlabel "Alerta Antifascista" erschienen ist, orientiert sich viel mehr an Post-Hardcore Bands der 90er. Doch auch in dieser Schublade fällt der eigenständige Sound der Norddeutschen aus dem Rahmen. Wüstes Geschrei steht im Wechsel mit ruhigen, sehr emotionalen Gesangspassagen, welche schon beinahe an Gruppen wie KETTCAR erinnern lassen. Aus noiseigen Krachwänden brechen urplötzlich unglaublich eingängige und melodiöse Gitarrenharmonien hervor, welche in Verbindung mit den teils sehr persönlichen Texten erstaunlich viel Tiefgang entwickeln. Hinzu kommt eine sehr reduzierte, etwas spröde Produktion, welche perfekt in das Gesamtkonzept des Albums passt. So steht neben einem heftigen Hardcore-Brecher "Grau in grau", ein Stück wie "Endlosschleifen", welches nur aus unverzerrter Gitarre und dem ruhigen Gesang besteht. Vergleiche zu ähnlich intensiven Soundtüftlern wie ENVY, ON THE MIGHT OF PRINCES (R.I.P) und ruhigeren BELOVED (R.I.P.) sind nicht unberechtigt und untermauern das große Plus des Albums: Trotz aller Eingängigkeit und emotionalen Ausbrüchen ist die Musik von "Hinter den Spiegeln" vor allem eins - ehrlich und zu keiner Zeit plakativ! Das Wechselspiel zwischen laut und leise, Chaos und Stille, Verzweiflung und Hoffnung machen dieses Album so groß! Ein Wechselbad der Gefühle, das seinen Namen verdient hat und unbedingte Aufmerksamkeit vom Zuhörer erfordert! Fans der oben genannten Gruppen werden in die Pflicht genommen. (JL) | | www.smashmag.de |  |  |  | | Waste Of Mind | | Als diese Scheibe bei uns in der Redaktion eintraf waren wir uns sicher, es hier mit einer gefühlvollen Indie-Pop-Platte zu tun zu haben - das Cover führt eben doch ganz schön in die Irre. Wobei, auch nicht ganz: Gefühlvoll ist "Hinter den Spiegeln" ohne Frage - allerdings auf seine ganz eigene Art und Weise. Denn Escapado aus Flensburg spielen zunächst einmal New School-Hardcore, wie er Mitte der Neunziger modern war - manisch, aggressiv, schnell, wütend, zum teil auch noisig und chaotisch, begleitet von wüstem Geschrei. Für Herzflimmern sorgen allerdings die alles andere als plakativen, dafür aber umso intensiveren melodischen Momente - da enthüllt urplötzlich eine zunächst als Krach getarnte Gitarre ein eingängiges Riff, und immer wieder sorgt poppiger Gesang für wohlige Schauer, wie man sie sonst nur von Bands wie Kettcar kennt. Gerade dieses Hin- und Hergerissen sein zwischen extremster Aggression und dem totalen Zusammenbruch macht diese Scheibe so ungemein bewegend - wer Bands in der Tradition von Yage und Loxiran mag, wird ähnlich begeistert sein wie ich. Tito Wiesner | | www.wasteofmind.de |  |  |  | | With Love, The Underground | | Bisher waren mir die Flensburger ESCAPADO kein Begriff, aber mit gehörig Werbung und Tracks auf Compilations wurde doch so mancher richtig neugierig auf die Gruppe gemacht. Jetzt ist also auch das Debütalbum zu haben und "Hinter den Spiegeln" steht unverkennbar in der Tradition LOXIRANs, wobei das Quintett auch mal sanftere Töne anschlägt, aber eben immer auf Deutsch singt und keift. Eine schöne Ergänzung zu Bands wie ZERIOD, YAGE oder BOMBENALARM, da ESCAPADO eben etwas sachter zur Sache gehen und somit ein Novum sind. Die Texte sind selbstreflektiv, gesellschaftskritisch und wirklich lesenswert. Ein Album, welches viele stilistische Umwege geht, viel riskiert, aber am Ende gewinnt und auch hoffentlich dort ankommt, wo es hinmuss, beim Hörer. Absolute Empfehlung und wirklich ein Kind mit Charakter. (7.5) Thomas Eberhardt | | www.wltu-music.de |  |  |  | | Durchdes Welt | | Nun habe ich die erste LP von Escapado schon mindestens 10 mal gehört und muss sagen, dass es mir die Jungs zu Anfang wirklich nicht einfach gemacht haben... Wenn man sich an die nach vorne gemischten cleanen Gesangspassagen gewöhnt hat, wird sich das Emoherz über einen der letzten deutsch Abkömmlinge des 95ger Sounds freuen können. Der Style ihrer 7inch wird weitergeführt und erhält mit -Hintern den Spiegeln- ein ausgereiftes Stück der Marke "Zeitreise durch die besten Momente des Emocores". Escapado verstehen nicht nur in Vergangenheiten zu schwelgen und mischen ihre Musik mit moderneren New School Elementen ohne jedoch im Metalmosh auszuarten. Wer auf "Angstzustand" und auf alten "Bremcore" steht wird hier wirklich nicht enttäuscht werden. Wüste Gitarren erholen sich in Akkustikparts, um sich kurze Zeit später durch deinen Körper zu bohren. Stimmungen bauen sich auf, welche durch den verzweifelten Schreigesang getragen die ein oder andere Träne ins Auge schießen lassen. So schön kann Hardcore 2005 sein! Und wenn dann noch alles so klasse und modern produziert ist, können Escapado einfach nichts falsch gemacht haben.... Durchde | | www.durchdeswelt.de |  |  |  | | Green Hell | | Jetzt wird's mal wieder Zeit für die ultimative Lobhudelei! Bereits die 7" hat mich total weggeblasen und nun kommt die LP und erobert Herz und Hirn im ersten Durchlauf. 10 zutiefst bewegende, aber doch so aufwühlende Tracks, die mich an die gute alte Zeit Mitte der 90er erinnern....Loxiran und Age als Vertreter dieser Phase würde ich mal nennen, zudem noch Yage als Repräsentanten der späten 90er. Melodische Leadgitarren, manischer Kreischgesang mit deutschen Texten, immer wieder eingestreuter melodischer Gesang, Akustikparts, die sich in dissonanten New School Parts auflösen...."Hinter den Spiegeln" hat alles, aber auch wirklich alles, was mir damals wie heute an dieser Stilrichtung die Tränen in die Augen schießen lässt und einen innerlich mit dem Kopf solange die Mauern einschlagen lässt, bis die Hirndecke platzt. Wer auch nur einen kleinen Funken für oben erwähnte Bands übrig hat, wird diese Platte lieben....so leidenschaftlich und emotional habe ich lange keine deutsche Band mehr gehört! | | www.greenhell.de |  |  |  | | Review Zine | | Wow, ich liebe diese Platte. Ich kannte lange Zeit nur den Namen der Band und hätte niemals etwas so gutes erwartet. Voller Emotionen und mit Wut im Bauch präsentieren uns Escapado aus Flensburg insgesamt 14 Songs die alle so dermaßen rocken, das glaubt man nicht. Lange ist es her dass mich eine Band so begeistert und mitgerissen hat. Hier stimmt einfach alles! Escapado lassen mich ans Jahr 1998 denken, wo ich noch mehrmals in der Woche auf Konzerte gefahren bin um solche Bands wie Loxiran, Lebensreform oder Enfold zu sehen. Der Antrieb um so etwas heute noch zu machen fehlt mir leider, aber wenn ich Escapado höre spüre ich ihn wieder und ich würde am liebsten direkt 500 km fahren um die Jungs live zu sehen. Wirklich schade das es nicht mehr von solchen Bands gibt. Danke für die CD und die guten Texte, sie haben mein Herz erobert und das Feuer neu entfacht. (Also wenn das mal nicht kitschig klingt....so ist es aber nun mal). Dirk Modrok.
| | www.review-zine.com |  |  |  |
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