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| Kurhaus - Refuse to be dead - LP (zeit007) |  |
| Durchdes Welt Online Fanzine | | Leider bekomme ich erst heute die neue Kurhaus...... Um Haaresbreite währe eine geniale deutsche Hardcoreplatte unbeachtet an mir vorüber gezogen. Kurhaus sagte mir bis dato nichts, brachten wohl ihr erstes Demo 98`raus und hatten wohl die ein oder andere CDR veröffentlicht. Nun liegt ihr Longplayer auf dem Tisch und ich weiß gar nicht wie ich ihren Sound in Worten fassen soll, ich bin einfach nur begeistert!! Kurhaus schaffen das was viele Bands heutzutage versuchen, eigenständig zu sein. Sie vermischen traditionellen Hardcore mit leichter Metallkante und einer prise Emocore. Keiner dieser Stiele wird ausgereizt sondern nur ein Stückweit anrissen um ihrer eignen Interpretation vom Hardcore genug Platz zu lassen. Kurhaus verpacken in einem Song nette Elektroelemente a la Millemarker um in einem anderen Song nach einer aggressiveren Version von Monochrome zu klingen. Abwechslung wird großgeschrieben und das Grundgerüst aus rockenden Gitarren und einem wirklich guten Sänger tragen die 12 Tracks der CD auf ein sehr hohen Level. Kurhaus sind eine Waschechte Hardcoreband mit dem nötigen Biss und Wut im Bauch. Jeder Song ein Unikat welcher -Refused to be Dead- nie langweilig werden lässt. Hardcore so wie er sein sollte! | | www.durchdeswelt.de |  |  |  | | Burn Your Ears Online Fanzine | | Die Tage erst hat mir nen Kumpel ne Demo und nen Live-Mitschnitt der Band vorgespielt. Da dachte ich mir nur, was ist das denn mal für "nice" Mucke! Und jetzt liegt das komplette Album vor mir und ich denk nur: Das ist so ziemlich eines der besten HC-Alben, die ich dieses Jahr gehört habe! Kurhaus machen eine Mischung irgendwo zwischen Hardcore, Punk, Emo und Screamo, wenn man ihre originelle Musik mal irgendwie kategorisieren will. Das Songwriting ist so was von genial; da kommen echt nur wenige dran, und damit meine ich nicht nur deutsche Bands! Besonders angetan hat es mir die Gitarrenarbeit, die ich mal richtig gut und ausgefallen finde. Jeder Song hört sich wirklich anders und neu an. Um euch irgendwie ne Stilrichtung zu geben würde ich wahrscheinlich "From First To Last" am ehesten anführen, allerdings noch geiler! Einfach nur Hardcore at its best! Und da ich mich sonst über die Texte aller Bands immer beschwere muss ich hier jetzt aber auch ein Lob loswerden! Die Texte sind (was ja nicht so selbstverständlich ist) echt, wie ich finde. Ich meine damit, dass sie wirklich das sagen, was sie denken und nicht diese ewig gleiche Scheiße an Themen und Floskeln wiederholen, wie es so manche Band tut. Dafür allein gibt's von mir schon mal tausend Extrapunkte. Ich kann wieder und wieder nur sagen: Kaufen, Kaufen, Kaufen! Nur geil diese Scheibe! Ihr werdet eure wahre Freude damit haben! Marcus | | www.burnyourears.de |  |  |  | | Poisonfree Online Fanzine | | These politcal, German hardcore punkers provide a neaty little booklet, which contains interesting lyrics and some short but nevertheless cool liner notes. Their brand of hardcore is pretty emotional with a disinctive, great voice (I just wished they would try some German lyrics, as I can imagine suiting them quite well) and powerful guitar chords, which go from distorted to great clean riffing, while not forgetting about the melodies. There´s a cool sense of rocking urgency throughout the disc, which will get bodies shakin throughout dancefloors, I bet. Dammit, track 3 The Harmless Armless even inserts some chugga chugga mosh passage. On top of that some samples and sound gimmicks round up the twelve tunes. For the lack of better comparisons I hear influences from By The Grace Of God, some other band that I just can´t point my finger on (something in the vein of that German emocore bands, somewhere between Chispa and Yage) and classical old school hardcore. Nevertheless, I am pretty sure, that I could pick out Kurhaus from a wider range of bands, as their style is quite unique. I can imagine this being a severe kick in the buttocks if performed live. It is a really good, honest hardcore disc. Give Kurhaus a try, they are worth the time. Nice artwork, too and another cool CD under the belt of Freecore records, which is quite a quality label. Andreas | | www.poisonfree.com |  |  |  | | Boardstein # 32 | | KURHAUS spielen Hardcore mit Herz und Seele. „Volles Rohr gegen Rassismus, Sexismus, Dummheit und Unterdrückung jeder Art.“ 'Refuse to be dead' überrascht mit einer rockigen Mischung zwischen den leider aufgelösten YAGE und LACK mit 12 Songs. Hervorragende Hardcore-Platte. | | www.boardstein.com |  |  |  | | Visions März '05 | | Keine Erholung im Kurhaus. Auf dem Tagesplan steht engagierter Hardcore mit Herz und Attitüde. "More than music" - eine Maxime die für die Schleswig-Holsteiner bereits seit 1996 eine Lebenseinstellung definiert und aus jedem Song ihres auf dem sympathischen Göttinger Punk- und Hardcore-Label 'Freecore' (Katzenstreik, El Mariachi) erscheinenden zweiten Albums spricht. Hier werden keine Kompromisse gemacht, denn dass Hardcore traditionell auf politische Werte und Aktivitäten setzt, haben Kurhaus verinnerlicht. Die vier großen A's weisen den Weg: Anti-Fascist, Anti-Racist, Anti-Sexist, Animal-Friendly. Mit gereckter Faust wird in Songs wie "...And Beat Yourself Down", "The Harmless Armless" oder "We've Marked These Red Lines" zum Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit aufgerufen. Das Erfreuliche: Die musikalische Umsetzung steht den ideellen Forderungen des Quintetts nicht nach. Moderner Hardcore, der seine Wurzeln kennt, aber Mut zum Experiment beweist. Ob Synthesizereinsatz, eingestreute Noise-Elemente, Rythmuswechsel - ohne an Drive einzubüßen, versprühen die zwölf Songs in einer guten halben Stunde Kurzweil und Abwechslungsreichtum. Unterstützt von variablen Gitarenmelodien und einem treibenden Schlagzeug schreit Sänger Jan mit heiserer Stimme die Message heraus und macht die vorhandene Leidenschaft und Energie in jedem Moment spürbar und mitreißend. So muss es sein! Jens Mayer | | www.visions.de |  |  |  | | Plastic Bomb Fanzine # 50 | | Das wurde aber auch mal endlich Zeit, dass von KURHAUS eine neue CD erscheint. Immerhin ist es schon die dritte Veröffentlichung dieser Band aus Bad Bramstedt (PLZ 24576), die seit 1996 in unverändeter Besetzung existiert. Mir hat die neue CD von KURHAUS sehr gut gefallen. Die Musik beinhaltet sehr viel Emotion, aber auch einen guten und vor allem hohen Anspruch. Echte Qualität. Bandinfos mag ich ansonsten meist nicht, aber die nun folgende Aussage spricht für sich selbst: "Welche Musik könnte für diese explosiven Inhalte (-volles Rohr gegen Rassismus, Sexismus und jede Form von Dummheit und Unterdrückung-) besser geeignet sein als emotionaler Harcore? Ohne jegliche Muckermentalität oder Hypegeschiele verschmelzen KURHAUS unterschiedliche Stile zu einem sowohl brachialen als auch melodischen Cocktail. Während Sänger Jan sich die Qualen von der Seele schreit, webt der Rest der Band ein erstaunlich komplexes Klanggespinst, ohne dabei das Gespür für nachvollziehbare Grooves und in-die-Fresse-Geballer aus den Augen zu verlieren. Emotion statt Geseier, zielgerichtete Aggression statt blinder Wut!". Hört Euch diese CD an und Ihr wißt, was ich meine! Absolut mitreißend! Coole Scheiße, echt! Helge | | www.plastic-bomb.de |  |  |  | | Plastic Bomb Fanzine (noch eins von Swen) | | KURHAUS haben eine neue CD, die alles was sie bisher gemacht haben in den Schatten stellt und wegbläst. Das schon mal vorab. Zugegeben hat es politisch motivierter Hardcore mit 'nem Emoschreihals am Gesang bei mir in letzter Zeit sehr schwer. Das fällt für mich oft unter gut gemeinte Kopfschmerzmusik. Zwar unterstütze ich nach wie vor deren Anliegen und würde mich freuen, wenn mein Sohn später auch mal in so einer Band singt. Aber leider fällt diese Art von Musik allzuoft in studentische Selbsterfahrungsgruppe ab. Vielleicht haben KURHAUS da mal als besserer Vertreter ihrer Zunft angefangen. Mit dieser CD muss ich ihnen aber eine Entwicklung zur Ausnahmeband bescheinigen. Neben dem Anliegen der Band aus dem Grau aus Globalisierungs-, Rassismus- und Sexismus-Alltag auszubrechen, machen sie phantastischen emotionalen Hardcore mit teilweise hymnischen Songwriting. Das reist nach genreüblichen Anlaufschwierigkeiten so dermaßen mit, dass ich mir die geballte Ladung mindestens einmal am Tag gebe. Ich verzichte auf Vergleiche, empfehle unsere CD-Beilage zu Heft Nummero #50 und die MP3s auf der Labelhomepage. Swen | | www.plastic-bomb.de |  |  |  | | Drachenmädchen Fanzine # 8 | | Eine eher klassische und damit meine ich gute Hardcore Scheibe ohne vergleichen zu müssen. 12 Songs in einer getriebenen Härte die sich abwechselt mit getragenen melodischen Parts und stetig knallt. Hardcore bedeutet Message, Individualität, mit ganzem Herzen für alles, was das Leben lebenswert macht und dieses Gefühl kommt authentisch rüber. Seit 1996 gibt es das Kurhaus in dieser Besetzung und sie scheinen alles richtig zu machen. Freecore Records ist da sicher auch ein gutes Label und bietet genug Raum für Aussage und Entwicklung (Zeitstrafe auch ey, Anm. R.). Auf jeden Fall ein Live Tipp!! Rosi | | drachenmaedchen@kindspech.org |  |  |  | | Dremufuestias Online Fanzine | | Wie heftig sich KURHAUS entwickelt haben, brauche ich wohl so gut wie keinem Dremu-Leser mehr zu erzählen. Denn wenn das jemand hier noch nicht mitgekriegt hat, interessiert sie/er sich wohl nicht für Hardcore. "Refuse To Be Dead" ist jedenfalls das tongewordene Manifest dafür, dass Hardcore 2004 nicht für "tough guy"-Bullshit stehen muss, sondern auch politisches Bewusstsein, engagierte Aussagen und eine positive Einstellung für ein bewussteres Leben bedeuten kann. Neulich sagte mir jemand, KURHAUS seien ihm "zu PC". Schön, dann hört euch weiter Songs über Autos, Flammen und Saufen an! Allen anderen sei hiermit auch das KURHAUS-Inti auf dieser Seite empfohlen, denn dann kann ich gleich zur Musik kommen: Den geradlinigen Weg des knüppeligen HC mit Brüllgesang haben KURHAUS schon lange verlassen - Goe singt jetzt eher in einem teils anklagenden, teils leidenden Tonfall, die Rhythmik ist VIEL vertrackter geworden (erinnert etwa an AT THE DRIVE IN und Konsorten), und die Saitenfraktion lässt hier so einiges an noisigen Elementen, aber auch hammereingängigen Melodien sowie fetzigen Riffs vom Stapel. Insgesamt eher NOCH aggressiver als früher, auch wenn die Power jetzt anders vermittelt wird - sie springt dir nicht in jedem Moment direkt ins Gesicht, sondern schleicht sich des Öfteren um dich herum und packt dich umso hartnäckiger im Genick, lässt dich nicht mehr los. Es gibt ruhige Momente (aber nicht so ein vorsehbarerer Laut/Leise-Wechsel wie bei vielen Metalcore-Bands), überdrehte Screams (meist von Klampfer Hanfti), Synthies - kurz: An Experimenten und Einfallreichtum wird nicht gespart! Besonders gut gefallen mir "We've Marked These Red Lines", wo Goe mit Sprechstimme Gänsehaut erzeugt ("they justify their deeds with profits and growth, tell us it is necessary / but there is no justice in capitalism") und "Prority #1", welches mit satten Ohrwurm-Melodien längerfristig nachwirkt. Das ganze Artwork ist sehr stilvoll gehalten (passend dazu wurde die Homepage umgestaltet), die Produktion fängt den Geist der Musik perfekt ein - "Refuse To Be Dead" ist ein Volltreffer! Philipp Wolter | | www.dremufuestias.de |  |  |  | | Slam Zine # 18 | | Hach, wie schön! Gleich der Opener "...And Beat Yourself Down" ballert unbeschwert aus den Boxen und dieses Gefühl bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Stimme und Stimmung völlig individuell, trotz oftmals wiederkehrendem Melodiethema. KURHAUS retten über Albumlänge eine Energie, die andere Combos kaum über zwei Songs durchhalten, und das nicht zuletzt, da hier auf etwas gesetzt wird, was bei Metalcore-Blabla hier und Screamo-Blabla da oft vergessen wird: echte Dynamik. Schubladendenken ist hier sowieso völlig fehl am Platze. Wenn überhaupt dann Hardcore in bester Facettierung. Textlich wirken die fünf Jungens völlig gelöst und agieren meist angenehm klischeefrei, auch wenn natürlich hier und da ältere Themen wie z.B. Patriarchismus, Systemkritik, Kapitalismus usw. aufgegriffen werden. Die individuelle Note bleibt. "Refuse To Be Dead" ist auch rein äußerlich hervorragend umgesetzt und die Produktion ist zünftig. Gut zu wissen das auch in Deutschland jemand in der Lage ist so rocken. Mein Tipp: Zum Konzert gehen und abfeiern! Sebastian Kötz | | www.slam-zine.com |  |  |  | | Out Of Control Fanzine # 7 | | Was für ein Schmuckstück! Nicht nur das chic gemalte Cover des neuen Kurhaus-Albums kann sich sehen lassen: Auf der CD erfrischen uns zwölf mit Gefühl herausgezockte (Hardcore-)Songs, von denen mir das einzigartige "Priority #1" bereits vom Zeitstrafe-Sampler bekannt war! - Wow - nach diesem Hit beginne immer wieder von ganz allein die CD neu zu starten (schade um das letzte Stück), um mich am Rest der Scheibe zu erfreuen. Und wie bereits ihre letzten Konzerte vermuten ließe, schieben sich neben dem herkömmlichen Sound viele ruhigere emotionalere Phasen in die Lieder ein, welche die Leidenschaft erkennen lässt, mit der die Band bei der Sache ist! Auch textlich werden Gefühle umgewandelt sowie anspruchsvoll politische Themen thematisiert. Mein Gesamteindruck dieses zweiten Kurhaus-Albums ist wirklich erstklassig und bewegend! Golle. | | outofcontrol-fanzine@gmx.de |  |  |  | | Waste Of Mind Online Fanzine | | Man, man, man, diesmal falle ich aber oft rein. Aber ich denke, bei dem Cover, in Verbindung mit dem Namen kann man ja nun echt auch mit dem schlimmsten rechnen, oder? Umso schöner ist es doch dann, wenn man die Platte einlegt und angenehm überrascht wird, mit Hardcore Sound, wie er Anfang der 90er praktiziert wurde. Irgendwie denke ich auch, dass der Titel "Refuse To Be Dead" nicht ganz zufällig gewählt wurde, denn leichte Ähnlichkeiten zwischen Kurhaus und der berühmten Schweden Combo mache ich da schon aus. Kurhaus sind aber erfrischend, brettern sie doch auf ihre eigene Art und Weise gut nach vorne. Dass der Sound von den 90ern geprägt ist, dürfte auch daran liegen, dass die Band seit 9 Jahren in dieser Besetzung existiert und das von daher vielleicht die Wurzeln erklärt. Man hat auch schon zwei Veröffentlichungen, die mir leider bisher entgangen sind. Kurhaus spielen alles andere als stumpfsinnigen Hardcore. Ganz im Gegenteil, mit intelligenten Texten, treibenden Songs und unheimlich viel Groove überzeugen sie vom ersten bis zum zwölften Song und warten dabei sogar mit viel Abwechslung auf. Erfrischend ist dieses Album, eines, was nicht schnell langweilig wird. Mathias Minkus | | www.wasteofmind.de |  |  |  | | Green Hell | | Da erscheint mit dem neuen und ersten Full Length Album von Kurhaus ein neues Sternchen am Himmel der heimischen Hardcorescene. Nachdem sich die Jungs in den sieben Jahren ihres Bestehens mit Veröffentlichungen (nur eine Ep, eine Cd und ein Samplerbeitrag) eher zurück-gehalten haben, wird Mensch fürs geduldige Warten jetzt um so mehr belohnt. Die Jungs aus dem hohen Norden, Bad Bramstedt um genau zu sein, stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass auch heute noch Hardcore ohne Prollfaktor möglich ist und verdammt gut sein kann. Kurhaus verbinden in ihren 12 Songs ("Priority #1" wurde davon schon auf dem "Kinder spielen Tod" Sampler vom Zeitstrafe Label veröffentlicht) politisch-direkte Texte mit vertrackten und dann im nächsten Moment wieder nach vorne brechenden Hardcore. Dabei aber immer ein Auge auf der Melodie, so dass sich die Songs nicht nur textlich in dein Ohr bzw. Gehirn fressen. Und bei der Energie, mit der die Jungs das Material zum Besten geben, ist klar, dass es sich hier nicht um das Herunterbeten einstudierter Phrasen handelt, sondern hier wird schlichtweg das eigene Leben auf die Musik projiziert. Die Songs stehen textlich wie musikalisch für Energie, einen festen Willen und Widerstand. Das Level der Vergleiche mit anderen Bands haben sie dabei schon weit hinter sich gelassen. Pflicht!! Neben der neuen Scheibe von Eaves, das absolute Highlight in Sachen intelligenter, politischer Hardcore in dieser Liste!!! | | www.greenhell.de |  |  |  |
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